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GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung

Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

ISSN 1860-3572

Banner: GMA annual convention Leipzig 2015

Informationen für Autoren

GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung – Autorenrichtlinien
[Stand: 08.01.2015]

1. Allgemeine Informationen
GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung – German Journal for Medical Education (GMS Z Med Ausbild) ist eine frei zugängliche interdisziplinäre E-Zeitschrift, die in deutscher und englischer Sprache (zweisprachig) Beiträge aus dem gesamten Feld der Aus-, Weiter- und Fortbildung in der Medizin veröffentlicht. Zusätzlich zur freien Online-Version sind alle Ausgaben ab Jahrgang 30 (2013) als Print-on-Demand-Ausgabe erhältlich. Die Druckversion kann auch abonniert werden (siehe 5.). Alle Artikel durchlaufen vor der Publikation ein Begutachtungsverfahren (Peer Review). Die Autorenrichtlinien folgen grundsätzlich den Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors: Uniform requirements for manuscripts submitted to biomedical journals.
Die Bearbeitungsgebühr beträgt für Manuskript-Einreichungen ab dem 01.01.2015 für Nicht-GMA-Mitglieder 200 € und für GMA-Mitglieder 75 €. Relevant ist hierfür der korrespondierende Autor. Studenten publizieren kostenfrei.
Jeder Autor hat die Möglichkeit, Beiträge in das Manuscript Operating System (MOPS) von German Medical Science (GMS) zu laden. Diese Option ist über „Login & Einreichen“ auf der GMS-Internetseite (http://www.egms.de) verfügbar.
Beiträge können zudem auch per E-Mail an das Redaktionsbüro von GMS Z Med Ausbild, Beate Herrmannsdörfer, c/o Corscience GmbH & Co. KG, Hartmannstraße 65, 91052 Erlangen, kontakt@gesellschaft-medizinische-ausbildung.org gesendet werden.
Das Redaktionsbüro bestätigt den Manuskripteingang und teilt die Annahme bzw. Ablehnung des Manuskripts mit. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Bei allen Vorgängen, die Manuskripteinreichung und -veröffentlichung betreffen, ist der Rechtsweg grundsätzlich ausgeschlossen.
2. Voraussetzungen für die Veröffentlichung
2.1 Ziele und Zielgruppen
GMS Z Med Ausbild nimmt Beiträge auf, die sich mit Themen bzw. Problemen aus der Aus-, Weiter- und Fortbildung in Medizin, Medizindidaktik, Erwachsenenbildung, Qualitätsmanagement in der Lehre, pädagogischer Psychologie (soweit für die Medizinerausbildung relevant), Bildungspolitik und Hochschullehre beschäftigen. Ziel der Zeitschrift ist Information und Kommunikation über die medizinische Aus-, Weiter- und Fortbildung einschließlich der relevanten Forschung. Zielgruppe sind alle mit Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen befasste Personen und die interessierte Öffentlichkeit.
Die Beiträge können die unter Punkt 3.2. aufgeführten Formate umfassen.
Beiträge können in den unter Punkt 3.3. aufgeführten Rubriken eingereicht werden.
2.2 Autorenschaft und Copyright
Alle Autoren versichern, dass sie einen substantiellen Beitrag zum Artikel erbracht haben und mit Form und Inhalt des Manuskripts einverstanden sind. Der verhandlungsführende Autor bestätigt im Autorenvertrag, dass er über die urheberrechtlichen Nutzungsrechte an seinem Werk und den mitgelieferten Text- und Bildvorlagen verfügt. Wird Material (z.B. Abbildungen oder Tabellen) aus anderen Quellen verwandt, muss der Autor eine schriftliche Erklärung des Inhabers der Urheberrechte vorlegen, dass dieser mit einer Veröffentlichung in GMS Z Med Ausbild einverstanden ist. Die genaue Quelle wird in der Legende oder im Manuskripttext zitiert. Der Autor räumt GMS Z Med Ausbild im Fall der Veröffentlichung das Recht auf zeitlich unbegrenzte Einspeicherung in Datenbanken, Verbreitung und Wiedergabe des Beitrags in elektronischer Form sowie auf den individualisierten Druck für Nutzer des print-on-demand-Dienstes ein. Alle übrigen Verwertungsrechte des Urhebers werden nicht eingeschränkt, allerdings muss bei einer weiteren Veröffentlichung ein Erstveröffentlichungsvermerk (ursprünglich veröffentlicht in: GMS Z Med Ausbild 2005;1…) angebracht werden.
2.3 Interessenkonflikte/Förderung
Finanzielle oder sonstige Unterstützung von Instituten oder Firmen sowie durch öffentliche Fördermittel sind in der Danksagung oder im Abschnitt zu Interessenkonflikten anzuführen. Alle finanziellen oder sonstigen Verbindungen, die der Autor zu einer Firma hat, deren Produkte oder Konkurrenzprodukte eine wichtige Rolle in dem dargestellten Sachverhalt spielen, sollten auf einem beigefügten Formular dargestellt werden. Diese Mitteilung wird vertraulich behandelt, und erst wenn das Manuskript zur Veröffentlichung angenommen wurde, bespricht die Redaktion mit dem Autor, in welcher Form diese Information weitergegeben wird.
Ein wichtiger Aspekt wissenschaftlicher Publikationen ist die Angabe von Fördermitteln. Der volle, korrekte Name des Förderers und die entsprechenden Förderkennzeichen sollten angegeben werden. Die Angabe zu Fördermitteln kann folgendermaßen formuliert werden: Diese Arbeit wurde durch [Name des Förderers] unter dem Förderkennzeichen (grant number) [xxx] unterstützt.
2.4 Probanden-/Patientenschutz
Bei der Verwendung von Aufnahmen von Patienten oder Probanden muss sichergestellt werden, dass die Person anhand der Abbildung nicht identifizierbar ist. Andernfalls muss der Autor von der betroffenen Person (oder deren Vertreter) die explizite Bestätigung einholen, dass sie mit der Veröffentlichung in der vorliegenden Form einverstanden ist. Das Vorliegen einer solchen Einwilligung ist vom Autor schriftlich zu bestätigen.
2.5 Ethischer Standard, Aufklärung und Einwilligung
Untersuchungen an Personen müssen mit den ethischen Standards der Deklaration von Helsinki (Neufassung Seoul 2008) und dem Genfer Gelöbnis übereinstimmen. Die Meinung und ggf. Zustimmung einer Ethikkommission ist bei klinischen Studien und Ausbildungsinterventionen erforderlich. Ggf. müssen Aufklärung und Einwilligung der Patienten und Probanden sowie die Zustimmungserklärung einer Ethikkommission angeführt werden.
2.6 VG Wort Tantieme „Texte im Internet“
Bei einer Veröffentlichung kann auf Wunsch der Autoren der Text durch eine Zählmarke der VG Wort gekennzeichnet werden (nähere Informationen bei der VG Wort).
3. Gestaltung der Manuskripte
Es können nur Beiträge für eine Veröffentlichung berücksichtigt werden, die unter sorgfältiger Beachtung dieser Angaben verfasst worden sind.
3.1 Allgemeines
Die Manuskripte können in Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Die Manuskripte dürfen Tabellen, Grafiken und Bilder ebenso wie Ton- oder Videosequenzen beinhalten. Nach Annahme des Beitrages zur Publikation muss dieser dann professionell (Übersetzungsbüro, Muttersprachler, etc.) entweder ins Englische oder ins Deutsche übersetzt werden, da die Z Med Ausbild zweisprachig publiziert. Die Autoren müssen eine Erklärung mit einreichen, dass die Übersetzung geprüft worden ist und inhaltlich mit dem Originalartikel übereinstimmt.
3.1.1 Begleitschreiben
Jedes Manuskript soll mit einem Begleitschreiben versehen werden. Darin müssen die folgenden Punkte enthalten sein:
  • Erläuterungen zu eventuellen inhaltlichen Überlappungen des bei GMS Z Med Ausbild eingereichten Manuskripts mit bereits publizierten oder andernorts eingereichten Manuskripten
  • Eine Erklärung, dass und wie jeder beteiligte Autor zum dargestellten Forschungsprojekt und der Manuskripterstellung beigetragen hat
  • Der einreichende Autor muss zudem versichern, dass alle Koautoren das fertige Manuskript gelesen haben und seiner Publikation in der vorliegenden Form zustimmen.
  • Eine Erklärung zu den unter 2.5. aufgeführten Anforderungen zum ethischen Standard
  • Abschließend müssen in diesem Schreiben jegliche Interessenkonflikte offengelegt werden.
3.1.2 Umfang des Manuskripts
Manuskripte dürfen in der Regel den folgenden Umfang nicht überschreiten. Je kürzer und prägnanter das Manuskript, desto größer die Publikationschance:
  • Übersichten und Forschungsarbeiten: 18.000 bis 21.000 Zeichen
  • Projektberichte: 9.000 bis 12.000 Zeichen
  • Sonstige Publikationen: 6.000 bis 9.000 Zeichen
  • Für alle Übersichten, Forschungsarbeiten und Projektberichte ist zusätzlich eine Zusammenfassung (Abstract) einzureichen, deren Umfang 400 Wörter nicht überschreiten sollte.
In die Zeichenzahl werden auch Überschriften eingerechnet. Bitte gestalten Sie Ihr Manuskript unbedingt nach den unter 3.4 angegebenen technischen Voraussetzungen. 
3.1.3 Hinweise zur Gliederung des Manuskriptes
Die Hauptabschnitte des Beitrags werden am besten durch kurze Zwischentitel deutlich voneinander abgehoben mit einer Dezimalnummerierung bis zu 3 Stellen (z.B. 1. Einführung 1.1 Problemstellung 1.1.1 Geschichtlicher Rückblick … 1.1.4 Zielsetzung der Arbeit. 1.2 Fragestellung usw.).
3.1.4 Titelseite
Auf der ersten Seite des Manuskripts wird der deutsche und englische Titel des Artikels angeführt, gefolgt von den Namen und Vornamen aller Autoren, ihren E-Mail-Adressen und den Einrichtungen, in denen sie tätig sind. Führen Sie dann unten auf der Seite Namen, Post- und E-Mail-Adresse des korrespondenzführenden Autors gesondert an.
3.1.5 Abstract und Schlüsselwörter
Allen Übersichten, Forschungsarbeiten und Projektberichten ist eine Zusammenfassung (Abstract) voranzustellen. Die Zusammenfassung ist so abzufassen, dass sie einen kondensierten Extrakt (max. 1.800 Zeichen) der Arbeit darstellt. Sie sollte mit den fettgedruckten Überschriften Zielsetzung, Methodik, Ergebnisse, Schlussfolgerung untergliedert sein. Der Autor sollte darunter geeignete Schlüsselwörter angeben, die möglichst den  Medical Subject Headings (MeSH) entnommen sind. Zusätzlich sollten ggf. Handelsnamen und Herstellernamen der verwendeten Arzneimittel und Medizinprodukte sowie die chemischen Substanzen und ihre CAS-Nummer angegeben werden, um diese Informationen in entsprechenden Datenbanken indexierbar zu machen. Weitere Gliederungshinweise finden Sie bei den einzelnen Artikeltypen.
3.1.6 Literaturverweise
Die im Text zitierte Literatur muss am Ende des Beitrags im Literaturverzeichnis nach dem Vancouver Style of References, der auch in MEDLINE zur Anwendung kommt, angeführt werden. Die Literaturzitate sollten in der Reihenfolge des Literaturverzeichnisses nummeriert werden. Letzteres kann nach der Reihenfolge der Zitate im Text oder alphabetisch nach den Nachnamen der Erstautoren sortiert werden. In jedem Fall ist das Verzeichnis konsekutiv zu nummerieren. Literaturverweise in Text, Tabellen und Legenden werden mit der entsprechenden Nummer in eckigen Klammern versehen. Benutzen Sie bitte auf keinen Fall Fußnoten!
Einige Beispiele:
Standard-Zeitschriftenartikel:
Halpern SD, Ubel PA, Caplan AL. Solid-organ transplantation in HIV-infected patients. N Engl J Med. 2002;347(4):284-7.
Monographie:
Murray PR, Rosenthal KS, Kobayashi GS, Pfaller MA. Medical microbiology. 4th ed. St. Louis: Mosby; 2002.
Kapitel/Beitrag aus Monographie:
Meltzer PS, Kallioniemi A, Trent JM. Chromosome alterations in human solid tumors. In: Vogelstein B, Kinzler KW, Hrsg. The genetic basis of human cancer. New York: McGraw-Hill; 2002. p. 93-113.
CD-ROM:
Anderson SC, Poulsen KB. Anderson's electronic atlas of hematology [CD-ROM]. Philadelphia: Lippincott Williams & Wilkins; 2002.
Zeitschriftenartikel im Internet:
Eysenbach G. SARS and population health technology. J Med Internet Res. 2003;5(2):e14. Available from: http://www.jmir.org/2003/2/e14/
Homepage/Website:
Cancer-Pain.org [homepage on the Internet]. New York: Association of Cancer Online Resources, Inc.; c2000-01 [updated 2002 May 16; cited 2002 Jul 9]. Zugänglich unter/available from: http://www.cancer-pain.org/
Weitere detaillierte Hinweise finden Sie unter http://www.nlm.nih.gov/bsd/uniform_requirements.html.
Persönliche Mitteilungen und unveröffentlichte Arbeiten sind nicht in das Literaturverzeichnis aufzunehmen.
3.1.7 Abbildungen und Tabellen
Abbildungen und graphische Darstellungen dienen der komprimierten Wiedergabe von Fakten. Sie können auch Strukturen und Wirkzusammenhänge visualisieren. Sie sollen den Text erläutern. Eine Wiederholung des Textes durch Abbildungen bzw. Tabellen oder umgekehrt ist unnötig; insbesondere Zahlenmaterial soll grundsätzlich nur einmal gebracht werden, entweder im Text oder, vorzugsweise, in einer Tabelle oder als graphische Darstellung. Bitte erstellen Sie Ihre Abbildungen und Tabellen nach den Vorgaben der American Psychological Association (APA). 
3.1.8 Danksagungen
Danksagungen, z.B. an Mitarbeiter, die Material gesammelt haben, aber nicht an der Manuskripterstellung beteiligt waren, sollten am Ende des Textes stehen, kurz sein, aber eine Begründung für die Erwähnung beinhalten.
3.2 Artikeltypen
3.2.1. Artikel (bis zu 21.000 Zeichen)
a) Artikel – Forschungsarbeiten
behandeln aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen im Kontext der Aus-, Weiter- und Fortbildung in Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und den Gesundheitsberufen (im Folgenden zusammenfassend als medizinische Aus-, Weiter- und Fortbildung bezeichnet). Die Arbeiten beziehen sich auf adäquate theoretisch-konzeptuelle Grundlagen, bedienen sich angemessener Methoden und führen zu relevanten Ergebnissen. Aus den Arbeiten soll ersichtlich werden, dass sie einen wesentlichen Beitrag zur Klärung des formulierten Problems (Forschungsfrage) leisten. Insbesondere bei Arbeiten mit quantitativer Methodik wir empfohlen, einen Methodik- oder Statistikexperten mit einzubeziehen. Forschungsarbeiten sind zu gliedern in: Abstract, Einleitung, Methoden, Ergebnisse, Diskussion und Schlussfolgerungen.
b) Artikel – Übersichtsarbeiten
sollen den Forschungsstand zu einer relevanten Fragestellung oder Thematik der medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung darstellen, zusammenfassen und offene Forschungsfragen für ein zukünftig besseres Verständnis verdeutlichen. Übersichtsarbeiten sollen Abstract und Einleitung enthalten, können aber im Übrigen nach den Erfordernissen von Fragestellung oder Thematik gegliedert werden. Metaanalysen oder strukturierte Übersichten sind willkommen.
c) Artikel – Projektberichte
stellen ein für die medizinische Aus-, Weiter- und Fortbildung relevantes Projekt (z.B. curriculare Veränderungen, Lehrveranstaltungen, Fortbildungsmaßnahmen) dar. Aus den Arbeiten soll ersichtlich werden, auf welchen Bedarf oder welches Problem hin das Projekt entwickelt und wie es konkret umgesetzt wurde. Dabei sollte besonderer Wert auf wissenschaftliche Aspekte gelegt werden (z.B. Berücksichtigung relevanter Vorarbeiten, Bezugnahme auf didaktische Konzepte und Konstrukte, mehrdimensionale Evaluation). Nach Möglichkeit sollen Evaluationsdaten berichtet werden, anhand derer bewertet werden kann, in wieweit die mit dem Projekt verfolgten Ziele erreicht wurden. Grundsätzlich sollen Projektarbeiten wie folgt gegliedert werden: Abstract, Einleitung, Projektbeschreibung, Ergebnisse, Diskussion, Schlussfolgerung.
3.2.2. Kurzbeiträge (Forschungsarbeit/Projektbericht) (bis zu 6.000 Zeichen)
können entweder Forschungsdaten im Sinne einer Forschungsarbeit berichten oder auch ein Projekt schildern. Ihre Gliederung richtet sich nach den inhaltlichen Erfordernissen (siehe die jeweiligen Artikeltypen).
3.2.3. Leserbriefe (bis zu 2.500 Zeichen)
sind Kommentare und Diskussionsbeiträge zu publizierten Artikeln.
3.2.4. Leitartikel (Editorial)
sind kurze Texte, die zu den Hauptthemen des Heftes, zu einzelnen Artikeln in der Ausgabe oder zu Themen von allgemeiner Bedeutung für die medizinische Aus-, Weiter- und Fortbildung Stellung nehmen und von der Schriftleitung in Auftrag gegeben werden. Sie können Abbildungen und/oder eine kurze Literaturliste enthalten.
3.2.5. Kommentare (bis zu 6.000 Zeichen)
sind begründende Meinungsäußerungen und Annahmen hypothetischer Art, die aktuelle Probleme der medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung betreffen. Sie sollen Abstract und Einleitung enthalten, können aber im Übrigen nach den Erfordernissen des Themas gegliedert werden.
3.2.6. Empfehlungen und Positionspapiere
sind evidenz- oder konsensbasierte Empfehlungen zur Medizinischen Ausbildung, die einem nachvollziehbar darzulegenden Erarbeitungsprozess unterworfen wurden und in der Regel vom GMA-Vorstand für die Veröffentlichung freigegeben werden müssen.
3.2.7. Buchbesprechungen und Konferenzberichte
sind kurze Kommentare zu Büchern oder Veranstaltungen.
3.2.8. Nachrufe
sind kurze Berichte über verstorbene Persönlichkeiten, die für die medizinische Ausbildung Bedeutendes geleistet haben.
3.3 Rubriken
Bestimmte Themen können zusammengefasst werden unter folgenden Rubriken:
Humanmedizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, Gesundheitsberufe, Studierende, Gesundheitspolitik, Gesundheitswesen, Von Studierenden.
Die letzte Rubrik enthält Beiträge von Studierenden zur medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung. Dies soll die Sichtbarkeit gerade derjenigen Personengruppe erhöhen, die am meisten von erfolgreichen Verbesserungen zum Lehren und Lernen profitieren. Gerade auch Positionspapiere, Meinungsäußerungen, persönliche Erfahrungen und Ausbildungsforschungsprojekte sind hier willkommen. Auf dem Manuskript muss vermerkt sein, um welche Art von Artikeltyp (der unter 3.2.1.–3.2.8. genannten) es sich handelt.
3.4 Technische Anforderungen
3.4.1 Typographie und technische Bezeichnungen
  • Erfassen Sie Ihren Text endlos (d.h. harte Zeilenumbrüche nur am Ende eines Absatzes); verwenden Sie keinen Blocksatz und keine Silbentrennung.
  • Verwenden Sie für Texteinrückungen keine Leerzeichen, sondern Einzugsbefehle oder einen Tabulator.
  • Verwenden Sie die automatische Paginierungsfunktion Ihres Programms.
  • Benutzen Sie im Text nur eine Form der Hervorhebung (z.B. nur kursiv).
  • Verwenden Sie bei Sonderzeichen den ASCII-Code.
  • Literaturhinweise sind im Text durchzunummerieren wie unter 3.1.6 erläutert und die Literaturliste ist am Ende des Dokuments als Text anzuführen, keinesfalls mittels der automatischen Fußnotenfunktion. Das Publikationssystem von gms sieht keine Anmerkungen in Form von Fuß- oder Endnoten vor. Textliche Erläuterungen müssen in den Fließtext integriert werden (in Klammern, kursiv etc.).
  • Alle Abbildungen und Tabellen werden jeweils auf einem Extrablatt platziert und sind mit Legenden zu versehen und fortlaufend zu nummerieren. Im Manuskript soll deutlich vermerkt werden, wo Abbildungen bzw. Tabellen im Text zu setzen sind.
  • Für alle Maßangaben sollen die Basiseinheiten des Internationalen Systems für Maße und Gewichte (SI) und die daraus abgeleiteten Einheiten benutzt werden. Für die Angabe von Blutdruckwerten ist die Einheit "mmHg", für die Angabe von Temperaturen die Einheit °C zulässig. Bei Verwendung anderer Maßeinheiten in Abbildungen und Tabellen sind die Umrechnungsfaktoren in der Legende anzugeben.
  • Für die Bezeichnung chemischer Substanzen ist die Nomenklatur der International Union for Pure and Applied Chemistry (IUPAC) bzw. der International Union of Biochemistry and Molecular Biology (IUBMB) zu verwenden. Empfohlen wird die zusätzliche Angabe der Registernummer des Chemical Abstracts Service (CAS).
  • Bei der Nennung von Arzneimitteln ist im Allgemeinen der Freiname (generic name) zu verwenden.
  • Werden in der Forschung bestimmte Handelsprodukte verwendet, so sollten die als solche gekennzeichneten Handelsnamen und die Herstellernamen im Methodenteil angeführt werden. Zusätzlich werden diese Angaben durch die Erfassung in besonderen Datenfeldern indexierbar gemacht. Es gilt die Schreibweise der "Roten Liste".
  • Abkürzungen ohne Auflösung sollten nur verwendet werden, wenn sie allgemein geläufig sind (z.B. DNA, WHO). Alle übrigen Abkürzungen sind bei erstmaligem Gebrauch aufzulösen. Bei Bedarf sollte ein Abkürzungsverzeichnis angefügt werden. 
3.4.2 Textupload und -formate
eder Autor hat die Möglichkeit, Beiträge in das Manuscript Operating System (MOPS) von German Medical Science (GMS) zu laden. Diese Option ist über „Login & Einreichen“ auf der GMS-Internetseite (http://www.egms.de) verfügbar. Alternativ können Manuskripte per E-Mail bei dem Redaktionsbüro der ZMA (kontakt@gesellschaft-medizinische-ausbildung.org) eingereicht werden. Als Textformate bei E-Mail-Einreichung können MS-Word (*.doc) und Rich Text Format (*.rtf) verwandt werden.
3.4.3 Grafikformate
Als Grafikformate können verwendet werden: die Formate TIFF und BMP (verlustfreie Bitmap-Formate); GIF und PNG (komprimierte Bitmap-Formate) für Schaubilder, JPG (komprimierbares Bitmap-Format) für Fotos. Auch wenn die Grafiken in den Text eingebunden sind, sollten sie zusätzlich als separate Dateien mit eindeutigem Dateinamen mitgeliefert werden.
3.4.4 Forschungsdaten/Primärdaten (Supplementary Material)
Wir erwarten von unseren Autoren, dass auch die den eingereichten Manuskripten zugrunde liegenden relevanten Daten zur Begutachtung und Veröffentlichung eingereicht werden. Forschungsfördernde Institutionen wie DFG und der Europäische Forschungsrat empfehlen dies im Sinne der "Guten wissenschaftlichen Praxis". German Medical Science kooperiert mit dem Repositorium Dryad, um dies auf einfachem Weg zu erreichen. Dryad ist ein internationales Repositorium für Daten, die peer-reviewter wissenschaftlicher und medizinischer Literatur zugrundeliegen, und gleichzeitig eine von Zeitschriften, Verlegern, wissenschaftlichen Fachgesellschaften und anderen Interessengruppen geleitete Organisation. Vorteile der Veröffentlichung von Forschungsdaten sind unter anderem:
Für die Autoren:
  • Zitierfähigkeit: durch persistente Identifikatoren (DOI)
  • Langzeitarchivierung
  • Unabhängige Qualitätskontrolle durch Peer Review
  • Rechtliche Sicherheit: Wie der Artikel selbst stehen die Daten unter einer Creative-Commons-Lizenz. Dryad nützt die Creative Commons Zero.
Für die wissenschaftliche Community:
  • Nachnutzung: ermöglicht die weitere Interpretation der Daten, Verwendung für Folgeprojekte, Querverknüpfungen zwischen Datensätzen, Data- und Textmining
  • Transparenz: durch Nachvollziehbarkeit, ggf. Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen
  • Effizienz: durch Aufwand- und Kostenbegrenzung
Bitte versehen Sie Ihre Daten mit einer Legende und verwenden Sie möglichst ausschließlich plattformunabhängige Dateiformate:
  • Für zusätzliche Dokumentationen (z.B. detaillierte Fallbeschreibungen): PDF
  • Für Bilddaten: GIF, TIFF, PNG, JPG
  • Für audiovisuelle Materialien: MPG
  • Für textbasierte oder tabellarische Daten: TXT, CSV
Wenn Sie weitere Fragen zur Dateneinreichung haben, senden Sie bitte eine Mail an help@datadryad.org. Für allgemeine Fragen zur Manuskripteinreichung wenden Sie sich bitte an das Redaktionsbüro der GMS Z Med Ausbild.
3.5 Korrekturen
Das dem Korrespondenzautor von der Redaktion zur Abnahme zugestellte Artikel-PDF ist sorgfältig durchzusehen. Die Korrekturabzüge sind an die Redaktion zu senden. Korrekturen sind innerhalb der erbetenen Frist vorzunehmen, verspätet eingehende Korrekturen können nicht berücksichtigt werden. Kosten für außergewöhnlich umfangreiche, verspätete oder vom Autor verschuldete Korrekturen sind dem Verlag vom Autor zu erstatten. Die termingerechte Rückgabe ist Voraussetzung für die zeitgerechte Publikation.
4. Begutachtungsverfahren
Das Redaktionsbüro von GMS Z Med Ausbild bestätigt den Eingang jedes Manuskripts. Jedes eingereichte Manuskript durchläuft einen Peer Review-Prozess zur Beurteilung der Originalität und wissenschaftlichen Qualität des präsentierten Materials. Die Begutachtung erfolgt durch mindestens zwei von dem zugewiesenen Herausgeber ausgesuchte Gutachter. Nach positiver Begutachtung (ggfs. nach Überarbeitung) erstellt der Herausgeber eine empfehlende Entscheidung an die Schriftleitung. Die Schriftleitung trifft die letztendliche Entscheidung über die Annahme eines Beitrags. Diese Entscheidung wird den Autoren schnellstmöglich vom Redaktionsbüro mitgeteilt (genaue Beschreibung siehe „Über ZMA“).