gms | German Medical Science

GMS German Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery – Burn and Hand Surgery

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)
Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV)

ISSN 2193-7052

Plastische Chirurgie: Mit GMS interdisziplinär und international

Editorial

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  • corresponding author Peter M. Vogt - Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland

GMS Ger Plast Reconstr Aesthet Surg 2011;1:Doc01

doi: 10.3205/gpras000001, urn:nbn:de:0183-gpras0000013

Dieses ist die übersetzte Version des Artikels.
Die Originalversion finden Sie unter: http://www.egms.de/en/journals/gpras/2011-1/gpras000001.shtml

Veröffentlicht: 14. Dezember 2011
Veröffentlicht mit Erratum: 16. Dezember 2011

© 2011 Vogt.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Editorial

Als Körperregionen übergreifendes Fach weist die Plastische und Ästhetische Chirurgie ein großes Behandlungsspektrum auf und ist stark interdisziplinärer vernetzt. Die Notwendigkeit, Patienten mit sichtbaren Defekten, Fehlbildungen und gestörten Funktionen weiter reichende Therapiemöglichkeiten anzubieten, hat von jeher die Entwicklung plastisch-chirurgischer Techniken beflügelt. Einen Meilenstein stellte die rekonstruktive Mikrochirurgie dar, die inzwischen in ausgewiesenen Zentren eine bewährte Routinemethode darstellt. Innovative weitere Techniken gesellten sich dazu. Inzwischen hat auch die Transplantation von Fremdgewebe erste Erfolge nach Amputationsverletzungen der Hand und bei Gesichtsverletzungen gezeigt.

Mit dem GMS German Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery – Burn and Hand Surgery möchten wir das weite Spektrum des Fachgebietes Plastische und Ästhetische Chirurgie in allen Facetten abbilden und eine Plattform für hochkarätige Publikationen und einen internationalen offenen wissenschaftlichen Austausch etablieren. Dabei ist der open access-Ansatz aus unserer Sicht zentral – er ermöglicht das kostenfreie Publizieren ebenso wie den kostenfreien Zugang zu Fachinformationen. Dies ist für die Kollegen aus Wissenschaft, Klinik und Praxis relevant, aber auch für Patienten und die interessierte Öffentlichkeit, die sich so über plastisch-chirurgische Krankheitsbilder und deren moderne Behandlungsmöglichkeiten leicht zugänglich und dabei qualitativ hochwertig informieren können. Über die Zweisprachigkeit des Journals ermöglichen wir auch Kollegen aus dem Ausland Zugang zu diesen Informationen. Dies könnte etwa für Ärzte relevant werden, die von unseren bei INTERPLAST Germany engagierten Kollegen im Rahmen von Hilfseinsätzen weitergebildet werden. Mit der Veröffentlichung der Kongress-Abstracts der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) und der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV) über GMS liegen auch diese nun dauerhaft und zitierfähig vor. Unsere Kongresse erlangen dadurch einen wissenschaftlichen Mehrwert, da die Ergebnisse international abrufbar sind. Dies ist für ein vergleichweise junges und hoch spezialisiertes Fach wie die Plastische und Ästhetische Chirurgie in Deutschland von besonderer Bedeutung – neben dem interdisziplinären treibt auch der internationale Austausch das Fach wesentlich voran.

Das mit renommierten Plastischen und Ästhetischen Chirurgen besetzte Editorial Board leistet im peer reviewing-Prozess einen wichtigen Beitrag zur Qualität des Journals. Dem Board sei an dieser Stelle ebenso gedankt wie den Autoren der nun vorliegenden ersten Ausgabe des Journals. Mein ausdrücklicher Dank richtet sich an die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV), die ihr eigenes Journal in dieses gemeinsame Projekt überführt hat und damit auch die Säule der Brandverletztenbehandlung stärkt.

Viel Freude bei der Lektüre wünscht

Prof. Dr. Peter M. Vogt
Chief Editor & Präsident DGPRÄC


Erratum

Englische Version sprachlich verbessert am 16.12.2011.