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Gesundheit – gemeinsam. Kooperationstagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH)

08.09. - 13.09.2024, Dresden

Förderung von Diversität und Integration in Teams der Rehabilitation durch adaptive digitale Diversitätstrainings

Meeting Abstract

  • Christian Kempny - Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin), Witten, Germany
  • Tugba Aksakal - Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin), Witten, Germany
  • Yüce Yilmaz-Aslan - Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin), Witten, Germany
  • Patrick Brzoska - Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin), Witten, Germany

Gesundheit – gemeinsam. Kooperationstagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH). Dresden, 08.-13.09.2024. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2024. DocAbstr. 94

doi: 10.3205/24gmds495, urn:nbn:de:0183-24gmds4951

Veröffentlicht: 6. September 2024

© 2024 Kempny et al.
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Gliederung

Text

Die Eingliederung von internationalen Fachkräften stellt eine zunehmende Notwendigkeit für Rehabilitationseinrichtungen dar, geht jedoch mit vielfältigen Schwierigkeiten einher. Besonders herausfordernd ist die erfolgreiche Integration dieser Kräfte in bestehende Teams. Das Ziel des vorgestellten Projekts ist die Entwicklung eines vollständig digitalisierten Trainingstools für das Gesundheitspersonal und das Personalmanagement in Rehabilitationszentren. Die Schulungsinhalte sollen gezielt darauf ausgerichtet sein, sowohl das vorhandene Personal mit und ohne Migrationsgeschichte als auch neu rekrutierte Fachkräfte aus dem Ausland zu erreichen. Dabei werden nicht nur kulturelle, ethnische und migrationsbezogene Diversitätsaspekte berücksichtigt, sondern auch deren Interaktion mit anderen Faktoren wie Geschlecht/Gender und Alter. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit drei Rehabilitationszentren und deren Mitarbeitenden partizipativ entwickelt. Dabei kommen qualitative und quantitative Forschungsmethoden zum Einsatz. In drei Entwicklungsworkshops mit 6 bis 10 Personen der Zielgruppe werden die Grundlagen und Inhalte des Trainings definiert. Es folgen im Anschluss an die Entwicklung des Online-Trainingstools zusätzliche Evaluationsverfahren: Ein 'Cognitive Walkthrough' mit 8 bis 12 Teilnehmenden zur Prozessevaluation sowie eine qualitative Ergebnisbewertung mittels 8 bis 10 problemzentrierter Interviews. Die partizipativen Entwicklungsworkshops ermöglichen die gemeinsame Erarbeitung und Implementierung der adaptiven Online-Lernangebote mit den kooperierenden Einrichtungen. Dabei fließen sowohl praktische Erfahrungen als auch bewährte didaktische Methoden in die Entwicklung des Online-Trainingstools ein. Das Diversitätstraining sowie Onboarding- und Integrationsrichtlinien für Rehabilitationszentren werden durch adaptives Lernen digital angeboten. Dabei werden individuelle Lernpfade automatisiert auf Teilnehmende zugeschnitten und als Mikrolerneinheiten bereitgestellt. Diese Angebote bleiben im Anschluss des Projektes dauerhaft und kostenfrei für Rehabilitationszentren zugänglich.

Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Die Autoren geben an, dass ein positives Ethikvotum vorliegt.