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Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin
Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

04.11. bis 06.11.2005, Münster

Der gute Arzt: Leitbilder medizinischer Professionsvertreter

Vortrag

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  • corresponding author presenting/speaker Stefan Herzig - Medizinische Fakultät Köln, Studiendekanat, Köln, Deutschland
  • Armin Koerfer - Medizinische Fakultät Köln, Psychosomatik und Psychotherapie, Köln, Deutschland

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Münster, 04.-06.11.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05gma003

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/meetings/gma2005/05gma003.shtml

Received: July 15, 2005
Published: October 26, 2005

© 2005 Herzig et al.
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Vortrag

Problemstellung: Die Frage nach dem "guten Arzt" hat zur Zeit Konjunktur (Dörner 2001, Simon (Hg.) 2005). Dass der (Be-)Ruf des Arztes derart ins Gerede gekommen ist, kann als Symptom dafür genommen werden, dass sich die Profession ihrer ärztlichen Leitbilder erneut vergewissern muß.

Methode: Als Beitrag zu Klärung haben wir in einer inhaltsanalytischen Pilotstudie Interviews mit prominenten Professionsvertretern in der Deutschen Medizinischen Wochenzeitung (DMW) untersucht. Die Inhaltsanalyse folgte den Prinzipien einer zirkulären, gegenstandsbezogenen Rekonstruktionsmethode im Sinne einer Grounded Theory (Glaser/Strauss 1967, Strauss 1994). Die Analysekategorien wurden nicht vorgängig, abstrakt und gegenstandsunabhängig, sondern sukzessive, konkret und in der Bewährungsprobe am Datenmaterial gewonnen.

Ergebnisse: Als wesentliche Bedeutungskonstituenten des "guten Arztes" erweisen sich bisher "Empathie", "Fachkompetenz" und "Patientenorientierung". Mit geringeren Vorkommenshäufigkeiten wird das Arztbild von den Professionsvertretern um die Komponenten "Handlungskompetenz", "Wahrhaftigkeit", "Shared decision making" und "Der Arzt als Helfer" ergänzt.

Diskussion: Allein wegen der kleinen, hochselektiven Stichprobe sind die Ergebnisse noch vorläufig. Auf einer erweiterten Datenbasis sollen zudem komparative Studien fortgeführt werden, in denen die Arztbilder von Professionsvertretern, Patienten sowie Medizinstudierenden verglichen werden.