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52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

06.10. - 08.10.2011, Bonn

Akute und chronische proximale TFCC-Läsion – Arthroskopische transossäre Refixation in der Fovea

Meeting Abstract

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  • corresponding author presenting/speaker Eva-Maria Baur - Praxis für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, Murnau, Deutschland
  • Sabine Smieja

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Bonn, 06.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgh26

DOI: 10.3205/11dgh26, URN: urn:nbn:de:0183-11dgh261

Published: October 5, 2011

© 2011 Baur et al.
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Fragestellung: Die Refixierung eines proximalen Ausrisses des TFCC in der Fovea bekam immer mehr Bedeutung in den letzten Jahren. Zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema belegen dies. Kann die von Nakamura beschriebene Technik auch für chronische Läsionen durchgeführt werden?

Methodik: Aktuell ist immer noch die am häufigsten durchgeführte Methode die Fixierung am Boden des 6. Strecksehnenfaches. U.a. Nakamura und Atzei beschrieben die Notwendigkeit und verschiedenen Techniken der fovealen Reinsertion des TFCC an der Ulna. Nakamura empfahl seine Technik vor allem für akute und subakute Läsionen. G. Tuennerhoff berichtete über gute Resultate ebenso in chronischen Läsionen in einer etwas anderen Technik.

Ergebnisse: In unserer Serie berichten wir über 23 Patienten, die zwischen 2007 und 2010 mit der von Nakamura beschriebenen Technik behandelt wurden, allerdings mit akuten und chronischen Abrissen. Die Mindestbeobachtungszeit beträgt 12 Monate. Wir vergleichen die Gruppen der akuten mit den chronischen Läsionen bei gleicher OP-Methode und Nachbehandlung.

Schlussfolgerung: Anhand unserer Ergebnisse können wir diese Technik sowohl für die akuten als auch chronischen Läsionen empfehlen.