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52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

06.10. - 08.10.2011, Bonn

Qualität der palmaris longus und Plantaris Sehne in Bezug auf Sehnentransplantationen

Meeting Abstract

  • corresponding author presenting/speaker Michael Jakubietz - Universität Würzburg, Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Würzburg, Deutschland
  • Martin Langer
  • Jörg Grünert
  • Rainer Meffert
  • Rafael Jakubietz
  • Danni Jakubietz

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Bonn, 06.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgh20

DOI: 10.3205/11dgh20, URN: urn:nbn:de:0183-11dgh204

Published: October 5, 2011

© 2011 Jakubietz et al.
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Fragestellung: Die Rekonstruktion von Sehnendefekten ist anspruchsvoll. Die palmaris longus und plantaris Sehne sind die bevorzugten Spendersehnen. Dennoch gibt es wenige Studien über die Qualität dieser Sehnen. Die meisten Arbeiten untersuchen das Vorhandensein der Sehnen und geben keine Hinweise auf die Transplantationstauglichkeit. Kriterien der Tauglichkeit als Spendersehnen werden untersucht.

Methodik: Bei 40 Leichen wurden die plantaris und palmaris longus Sehnen in Hinsicht auf Länge, Durchmesser und Vorhandensein untersucht. Als Transplantationskriterien wurden eine Mindestlänge von 15 cm mit einem Durchmesser von 3 mm oder eine Länge von 30cm und einem Durchmesser von 1,5 mm festgesetzt.

Ergebnisse: Die palmaris longus Sehne war beidseits in 76% vorhanden, nicht vorhanden in 9%. Die plantaris Sehne war beidseits in 82% vorhanden und in 9% nicht nachweisbar. In 63% der palmaris longus Sehnen wurden die Transplantationskriterien nicht erfüllt Nur in 17% konnten die Kriterien beidseits erfüllt werden. Bei plantaris Sehnen erfüllten die Kriterien bei 44%, bei 38% wurden die Kriterien nicht erfüllt.

Schlussfolgerung: Das Vorhandensein der Sehnen lässt sich nicht mit der Transplantierbarkeit gleichsetzen. Die Sehnen erfüllen die Kriterien weniger oft als allgemein angenommen. Dies untermauert die Notwendigkeit zusätzliche Spendersehnen wie die Zehenstrecker in den Behandlungsplan einzubeziehen.