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Jahrestagung der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft

Sächsische Augenärztliche Gesellschaft

25. - 26.11.2011, Dresden

Orbitaerkrankungen aus Sicht des Augenarztes: Was gibt es Neues?

Meeting Abstract

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  • Rudolf F. Guthoff - Rostock

Sächsische Augenärztliche Gesellschaft. Jahrestagung 2011 der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft. Dresden, 25.-26.11.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11sag27

DOI: 10.3205/11sag27, URN: urn:nbn:de:0183-11sag273

Veröffentlicht: 25. November 2011

© 2011 Guthoff.
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Gliederung

Text

Eine handlungsorientierte Systematik, die auf dem klinischen Befund und einer gezielten bildgebenden Diagnostik beruht, unterscheidet zwischen

1. Pseudoexophthalmus,

2. vaskulärem Exophthalmus,

3. myogenem Exophthalmus,

4. expansiver Raumforderung,

5. infiltrativer Raumforderung,

6. die Orbitawand einbeziehender Raumforderung,

7. Optikusprozessen und

8. strukturellen Läsionen (meist kongenital).

In den letzten Jahren haben sich folgende therapeutische Ansätze als sinnvoll erwiesen:

1. stadiengerechte chirurgische Intervention bei endokriner Orbitopathie,

2. Enukleationstechniken mit guter Prothesenmotilität,

3. Exenterationstechniken mit knochengetragener magnetverankerter Epithese,

4. Orbitavolumenersatz durch selbstquellende Osmoexpander, bevorzugt bei kongenitalem Anopthalmus,

5. homologer Volumenersatz durch freie Dermis-Fett-Transplantate.

Die Systematik wird erläutert und Patientenbeispiele werden zu den oben genannten Eingriffen demonstriert.