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67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie

11. bis 16.11.2003, Messe/ICC Berlin

Quantitative Untersuchung zum Expressionsprofil von Knochenmarkergenen in humanen mesenchymalen Stammzellen nach adenoviraler Transduktion für IGF-1

Meeting Abstract (DGOOC 2003)

  • corresponding author Hannjörg Koch - Orthopädische Klinik der Universität Greifswald, Sauerbruchstrasse, 17487, Greifswald, Phone: 03834 86 7227, Fax: 03834 86 7222
  • J. Jadlowiec - Bone Tissue Engineering Center, Carnegie Mellon University, Pittsburgh, USA
  • P. Campbell - Bone Tissue Engineering Center, Carnegie Mellon University, Pittsburgh, USA
  • H. Merk - Orthopädische Universitätsklinik Greifswald
  • F. Fu - Dpt of Orthopaedic Surgery, University of Pittsburgh, USA
  • J. Hollinger - Bone Tissue Engineering Center, Carnegie Mellon University, Pittsburgh, USA

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie. 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, 89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und 44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie. Berlin, 11.-16.11.2003. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2003. Doc03dguO26-4

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgu2003/03dgu0986.shtml

Veröffentlicht: 11. November 2003

© 2003 Koch et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung

Ziel: Quantitative Untersuchung des Expressionsprofils von Knochenmarkergenen in humanen mesenchymalen Stammzellen (hMSC) nach adenoviraler Transduktion für Insulin-like growth factor-1 (IGF1). Hypothese: der adenovirale Transfer des IGF1-Gens in hMSC führt zu einer verstärkten Genexpression von Typ 1 Kollagen (col) und runx2.

Methoden

Testen der Hypothese: Transduktion von hMSC mit einem für das IGF1-Gen kodierenden Adenovirus (Ad-IGF1). Quantifizierung der mRNA für col und runx2 mittels quantitativer real-time PCR. Statistik: ANOVA, post hoc Tests (p0.05).

Ergebnisse

Col und runx2 zeigten beide einen signifikanten, schnellen Anstieg während der ersten 24 Stunden. Nach einer Plateauphase folgte eine down-Regulation unter die Kontrollwerte, welche sich bis zum Ende des Beobachtungszeitraumes (10 Tage) fortsetzte.

Schlussfolgerungen

Die hier angewandte quantitative PCR erlaubt den Nachweis von Veränderungen in der Genexpression, die mit anderen Techniken nicht zu erfassen sind. Unsere Ergebnisse zeigen erstmalig quantitativ biphasische Veränderungen der Expression der Gene col und runx2 während der ersten Tage nach Transduktion von hMSC mit Ad-IGF1. Dies untermauert die Bedeutung, die IGF-1 in der Differenzierung zum Osteoblasten hat. Weitergehende Untersuchungen zum potentiell synergistischen Effekt von IGF1 mit anderen, osteoinduktiven Faktoren auf hMSC werden zur Zeit von unserer Gruppe durchgeführt.