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128. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

03.05. - 06.05.2011, München

Kosmetische Langzeitergebnisse nach minimal invasiver videoassistierter Thyreoidektomie

Meeting Abstract

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  • Maik Sahm - DRK Kliniken Berlin Köpenick, Klinik für Chirurgie, Berlin
  • Beate Schwarz - DRK Kliniken Berlin Köpenick, Klinik für Chirurgie, Berlin
  • Sybille Schmidt - DRK Kliniken Berlin Köpenick, Klinik für Chirurgie, Berlin
  • Matthias Pross - DRK Kliniken Berlin Köpenick, Klinik für Chirurgie, Berlin

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 128. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 03.-06.05.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgch811

DOI: 10.3205/11dgch811, URN: urn:nbn:de:0183-11dgch8118

Veröffentlicht: 20. Mai 2011

© 2011 Sahm et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Zahlreiche Autoren beschreiben als Hauptargument der MIVAT den kosmetischen Vorteil zur konventionellen Operation. In der publizierten Literatur gibt es jedoch keine kosmetischen Langzeitergebnisse und die cervicalen Inzisionslängen sind mit 1-3 cm sehr unterschiedliche angegeben. Das kosmetische Endergebnis, inklusive der Frage nach Keloidbildungen, ist jedoch nur durch eine Langzeituntersuchung erhebbar. Dies ist eine Voraussetzung zur Qualitätssicherung dieser Technik sowie der Prüfung des Benefits für den Patienten.

Material und Methoden: 116 Patienten wurden in unserer Klinik primär in der MIVAT-Technik mit einer Standardinzisionslänge von zwei Zentimetern operiert. 96 Patienten wurden mit einem Follow-up von 22,4 Monaten nachuntersucht. Die Narbenanalyse erfolgte mit einem validierten Score - PSOAS (Patient and Observer Scar Assessment Scale), der von plastischen Chirurgen entwickelt wurde und 11 Bewertungsdomänen enthält. Weiterhin erfolgt eine Fotodokumentation, Schilddrüsenhormonanalyse und SD-Sonographie.

Ergebnisse: Wir stellten eine Narbendurchschnittslänge von 1,9 cm (range 1,0-3,0 cm) und eine Narbenbreite von 0,17cm (range 0,05-1,5cm) fest. 10,4% der Patienten entwickelten ein Keloid. Der Score für die PSAS (Patient Scar Assessment Scale) betrug 9,7 und für die OSAS (Observer Scar Assessment Scale ) 8,1. 96,9 % der Patienten waren mit dem kosmetischen Ergebnis sehr zufrieden oder zufrieden.

Schlussfolgerung: Die MIVAT zeigt in den kosmetischen Langzeitergenbissen meßbar sehr gute Resultate. Die Keloidbildung, insbesondere für Frauen, stellt ein Problem dar. Die MIVAT erzielt eine hohe Patientenzufriedenheit in der kosmetischen Langzeitanalyse.