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121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

27. bis 30.04.2004, Berlin

Zeitlicher Ablauf der laparoskopischen Semifundoplicatio nach Thal: roboterassistierte versus konventionelle Technik

Vortrag

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  • presenting/speaker Klaus Heller - Funktionsbereich Kinderchirurgie, Univ.-Klinikum, Frankfurt a.M.
  • M. Lehnert - Funktionsbereich Kinderchirurgie, Univ.-Klinikum, Frankfurt a.M.
  • P. Beyer - Funktionsbereich Kinderchirurgie, Univ.-Klinikum, Frankfurt a.M.

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 27.-30.04.2004. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2004. Doc04dgch0216

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgch2004/04dgch537.shtml

Veröffentlicht: 7. Oktober 2004

© 2004 Heller et al.
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Gliederung

Text

Einleitung

Erste Erfahrungen mit der roboterassistierten laparoskopischen Chirurgie haben die Anwendbarkeit und Sicherheit der zur Verfügung stehenden Systeme nachgewiesen. Die Vorteile liegen u. a. in der 3D-Visualisation, der Kameraführung, der intrakorporalen Artikulation der Instrumente, dem Tremorfilter und der Modulation der Bewegungen. Als Nachteil wird neben den hohen Kosten der zeitliche Aufwand angesehen.

Material und Methoden

Um den zeitlichen Aufwand festzustellen, haben wir prospektiv bei je 10 konsekutiven roboterassistierten (Da Vinci) und konventionellen laparoskopischen Antirefluxoperationen nach Thal die benötigten Zeiten für alle Operationsschritte dokumentiert. Alle Eingriffe wurden von demselben Operateur durchgeführt.

Ergebnisse

Alle Eingriffe liefen komplikationsfrei ab ohne Notwendigkeit eines Umstiegs auf offene Operationen. Im Einzelnen betrugen die Zeiten: [Abb. 1]. Die roboterassistierte Technik ist in allen Operationsschritten im Vorteil. Statistisch signifikant ist dies bei der Präparation. Allein die Zeit vom Schnitt bis zum Beginn der Präparation ist durch das Andocken des Roboters verlängert.

Schlussfolgerung

Bei allen komplexen Operationen mit der Notwendigkeit ausgiebiger Präparationen dürften sich die technischen Vorteile des Roboters auch zeitlich auswirken. Je höher der präparatorische Anteil an den Operationen ist, um so mehr tritt die zum Andocken der Roboterarme erforderliche Zeit in den Hintergrund.