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Gesundheit – gemeinsam. Kooperationstagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH)

08.09. - 13.09.2024, Dresden

Entwicklung von Standards für gesundheitsfördernde und klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen

Meeting Abstract

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  • Birgit Metzler - Gesundheit Österreich GmbH, Wien, Austria

Gesundheit – gemeinsam. Kooperationstagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH). Dresden, 08.-13.09.2024. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2024. DocAbstr. 1124

doi: 10.3205/24gmds421, urn:nbn:de:0183-24gmds4210

Published: September 6, 2024

© 2024 Metzler.
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Die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und das Gesundheitssystem werden immer deutlicher. Der Gesundheitssektor, der in Österreich fast sieben Prozent des CO2-Ausstoßes verursacht, trägt einerseits zur Verschärfung des Klimawandels bei, ist aber andererseits auch von dessen Folgen betroffen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es notwendig, dass Gesundheitseinrichtungen sowohl klimaschützende Maßnahmen ergreifen als auch sich an die veränderten Bedingungen anpassen.

Ein im Jahr 2023 gestartetes Projekt, gefördert durch die Agenda Gesundheitsförderung und in Kooperation mit dem Österreichischen Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (ONGKG), hat gezeigt, dass bei Gesundheitseinrichtungen Bedarf an Unterstützung bei der Implementierung von Klimaschutzmaßnahmen besteht. Als Reaktion darauf wird bis 2026 vom WHO Collaborating Centre for Health Promotion in Hospitals and Healthcare, das im Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Gesundheitssystem an der Gesundheit Österreich GmbH angesiedelt ist, an der Entwicklung von Standards gearbeitet, die auf internationalen Modellen basieren und Gesundheitseinrichtungen bei der Einführung klimafreundlicher Praktiken unterstützen.

Die Methodik des Projekts umfasst die Analyse bestehender Qualitätskriterien und Instrumente sowie ein modifiziertes Delphi-Verfahren mit zwei Online-Fragebogenrunden, die an ein internationales Expertenpanel gerichtet sind. Nach jeder Runde finden Austauschtreffen mit einer kleineren Gruppe aus dem Panel statt, um einen Konsens zu erzielen. Auf der Grundlage der Rechercheergebnisse und den Delphi-Konsultationen wird ein Entwurf für Standards und ein Umsetzungshandbuch erstellt. Diese Entwürfe werden in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen in Österreich und anderen Ländern pilotiert, um ihre Praktikabilität und Wirksamkeit zu bewerten. Nach den Pilottests erfolgt eine Überarbeitung der Standards und des Handbuchs, um die gewonnenen praktischen Erkenntnisse zu integrieren.

Zum Zeitpunkt der Konferenz werden die ersten Ergebnisse des Delphi-Verfahrens präsentiert, die Einblicke für die Weiterentwicklung der Standards bieten.

Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Die Autoren geben an, dass kein Ethikvotum erforderlich ist.