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Kongress Medizin und Gesellschaft 2007

17. bis 21.09.2007, Augsburg

Systematische Nutzung von Routinedaten aus der MDK-Begutachtung für die Gestaltung der stationären Versorgungslandschaft

Meeting Abstract

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  • Frank Braatz - MDK Berlin-Brandenburg, Berlin

Kongress Medizin und Gesellschaft 2007. Augsburg, 17.-21.09.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07gmds778

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Published: September 6, 2007

© 2007 Braatz.
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Einleitung/Hintergrund: Kann mehr Transparenz bei den stationären Begutachtungsdaten zur Optimierung der Begutachtungsprozesse und der Auftragserteilung führen?

Material und Methoden: Gegenstand der Präsentation ist eine kritische Bewertung von Datengrundlage, Möglichkeiten der Datenaufbereitung, analytischen Techniken und zielführender Ergebnispräsentation.

Zunächst werden die Daten gesammelt und auf Plausibilität geprüft. Anschließend werden die Daten so aufbereitet, dass eine geeignete Grundlage für die Berichterstattung und weiterführende Analysen entsteht.

Den Auftraggebern werden standardisierte Routineauswertungen (umfangreicher Tabellensatz) in unterschiedlichen Formaten zur Verfügung gestellt.

Zusätzlich erlaubt eine mit einem individuellen Datensatz zur Verfügung gestellte Analysesoftware die graphisch gestützte, interaktive Analyse der Begutachtungsergebnisse in mehreren Dimensionen.

Ergebnisse: Die Analysen weisen auf Optimierungsansätze bzgl. der Begutachtungsprozesse beim MDK und der Fallselektion bei den Auftraggebern hin.

Die Standardauswertungen werden von den Auftraggebern zur Analyse und Strategieentwicklung des eigenen Fallmanagements und zur Unterstützung von Verhandlungen genutzt. In abgewandelter Form können sie auch zur Bewertung spezieller Fragestellungen genutzt werden.

Die interaktive Datenanalyse mit der o.g. Analysesoftware erlaubt sowohl dem MDK wie auch den Auftraggebern spezielle Einblicke (als „Suchmaschine“) in das Datenmaterial.

Diskussion/Schlussfolgerungen: MDK-Routinedaten können zu mehr Transparenz im Wettbewerbsgeschehen des Gesundheitssystems beitragen. Sie finden sinnvoll Anwendung bei der Optimierung des Fallmanagements, der Vorbereitung von Stichprobenprüfungen und der Bewertung stationärer Leistungen. Bei ihrer Analyse und Interpretation muss jedoch stets ins Kalkül gezogen werden, welchen Ausschnitt der Wirklichkeit sie jeweils darstellen.