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Hausärztliche Notfalldaten – was ist praktikabel und sinnvoll?
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| Published: | September 23, 2024 |
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Hintergrund: Seit Jahren wird in Deutschland von offizieller Seite (KBV/Gematik) an einem ‚Notfalldatensatz‘ gearbeitet.
Diese wurden dank Beteiligung aller relevanter Interessengruppen mit Datenanforderungen völlig überfrachtet. Erste Tests ergaben Bearbeitungszeiten von über 30 Minuten je Patient/Dokument – in der Praxis völlig unpraktikabel. Auch die eAkte wird wahrscheinlich zwar kommen, aber (zunächst) mehr oder weniger als völlig unsortierte Sammlung von PDF-Dokumenten.
Andereseits brauchen Patienten jetzt schon eine Zusammenfassung der wichtigstenDeshalb die Fragestellung: wie lassen sich die wichtigsten Daten schon jetzt aus den Praxis EDVen generieren – und welche sind überhaupt wichtig?
Zielgruppe: Hausärzt:innen und alle die es werden wollen, gerne auch Vertreter von Praxis-EDV-Herstellern oder politisch Interessierte
Didaktische Methode:
- Einleitender Kurzvortrag
- Aufteilung in kleinere Arbeitsgruppen zur Erarbeitung von Vorschlägen
- Sammlung der Ideen und gemeinsame Priorisierung
- Zusammenfassung
Ziele: Grundlagen für ein DEGAM-Positionspapier erarbeiten
Geschätzte Anzahl Teilnehmer:innen: 15–30
Kurzvorstellung des/r Workshop-Leiters/in: Uwe Popert – seit 1990 als Hausarzt niedergelassen in Kassel. Sprecher zunächst der DEGAM-Sektion „Versorgung“, jetzt „hausärztliche Praxis“. Seit Jahrzehnten in allgemeinmedizinischer Aus- Fort- und Weiterbildung tätig- derzeit insbesondere der "Kassel School of Medicine/University of Southampton.
