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Digitale Forschungsinfrastruktur: Erfahrungsberichte und erste Ergebnisse aus dem hausärztlichen Forschungspraxennetz Baden-Württemberg (FoPraNet-BW)
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| Published: | September 23, 2024 |
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Namen der Moderierenden sowie der Vortragenden: Moderation: Prof. Dr. med. Stefanie Joos, Universitätsklinikum Tübingen
Vortragende:
Prof. Dr. rer. medic. Christian Thies, Hochschule Reutlingen
Dr. med. Hannah Haumann, Universitätsklinikum Tübingen
Dr. med. Claudia Salm, Universitätsklinikum Freiburg
Patrick Schmutz, Hochschule Reutlingen
Dr. med. Anna Molle, Universitätsklinikum Heidelberg
Andreas Polanc, Universitätsklinikum Tübingen
Einzelbeiträge: IT-Infrastruktur zur Durchführung klinischer Studien in hausärztlichen Forschungspraxen (Vortrag: Prof. Dr. rer. medic. Christian Thies)
Versorgungssituation von Patient:innen mit Polymyalgia rheumatica in hausärztlichen Praxen (BEBOP-PMR) (Vortrag: Dr. med. Hannah Haumann)
Versorgung der Depression in hausärztlichen Praxen – retrospektive Beobachtungsstudie im FoPraNet-BW (Vortrag: Dr. med. Claudia Salm)
Nutzung des Bundesmedikationsplans zur Erfassung der Medikation in Studien (Vortrag: Patrick Schmutz)
Beobachungsstudie Herzinsuffizienz (BEBOP-HI) im Forschungspraxennetz Baden-Württemberg (FoPraNet-BW) (Vortrag: Dr. med. Anna Molle)
Beobachtungsstudien im Forschungspraxennetz Baden-Württemberg (FoPraNet-BW) – ist das machbar? (Vortrag: Andreas Polanc)
Ziele: Das Symposium soll aus verschiedenen Perspektiven einen umfassenden Einblick in den Aufbau und erste Ergebnisse des hausärztlichen Forschungspraxennetzes FoPraNet-BW geben. In FoPraNet-BW wurde eine IT-gestützte Forschungsinfrastruktur unter Beteiligung von mehr als 70 hausärztlichen Praxen, vier allgemeinmedizinischen Universitätsstandorten in Baden-Württemberg und der Fakultät Informatik einer Hochschule entwickelt. Diese Open-Source-Lösung wurde im Zuge kontinuierlicher Anforderungsanalysen optimiert, um langfristig Versorgungsforschung im ambulanten Sektor zu unterstützen. Die Machbarkeit sogenannter Use Cases in hausärztlichen Forschungspraxen wird anhand erster Ergebnisse der retrospektiven Beobachtungsstudien zu Polymyalgia rheumatica, Depression und Herzinsuffizienz vorgestellt und diskutiert.
Ziel des Symposiums ist es, auf Basis der Ergebnisse entscheidende Anforderungen und Hürden für die Entwicklung einer nachhaltigen IT-gestützten Forschungsinfrastruktur zu beleuchten und Potenziale zur Förderung der Versorgungsforschung in hausärztlichen Forschungspraxen zu diskutieren.
Diskussion: Auf Basis der Einzelbeiträge können in der übergreifenden Diskussion Erfahrungen, Möglichkeiten und Chancen einer digitalen Forschungsinfrastruktur in Deutschland aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und praktische Implikationen zur Förderung von Forschung in der Allgemeinmedizin und dem Aufbau hausärztlicher Forschungspraxennetze in Deutschland abgeleitet werden.
Take Home Message für die Praxis: Eine IT-gestützte Forschungsinfrastruktur birgt großes Potenzial für die Durchführung von Forschungsprojekten im Rahmen hausärztlicher Forschungspraxennetze.
