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Pyramidale Aberrometrie für wellenfrontgeführte, myope LASIK
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Veröffentlicht: | 18. Juni 2020 |
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Hintergrund: Die pyramidale Aberrometrie hat eine größere Abtastdichte und einen höheren Dynamikbereich als die Hartman-Shack-Aberrometrie. Hier präsentieren wir Messwiederholungsdaten und Behandlungsergebnisse für eine pyramidale Aberrometrie in der routinemäßigen myopen LASIK.
Methoden: Drei aufeinanderfolgende Aberrometrie-Scans wurden für 52 aufeinanderfolgende Fälle (104 myope Augen) aufgenommen, die mit der wellenfrontgeführten LASIK unter Verwendung des Excimer-Lasers Amaris® 1050RS und des Aberrometers Peramis® (Schwind Eye-Tech Solutions GmbH, Kleinostheim, Deutschland) behandelt wurden. ANOVA mit zufälligen Effekten wurde verwendet, um eine Standardabweichung innerhalb der Maße und Grenzen der Wiederholbarkeit für das sphärische Äquivalent der aberrometrischen Refraktion abzuleiten.
Ergebnisse: Der Wiederholungskoeffizient von 95% für das präoperative aberrometrische SÄ betrug 0,32D. Das mittlere aberrometrische SÄ war bei denselben Patienten etwa 0,17 D niedriger als das manifeste Refraktions-SÄ, was auf eine gute Kontrolle der Akkommodation während des Scans hindeutet. 94% lagen innerhalb von ±0,50 D des Ziel-SÄ und 91% hatten eine UDVA ≤ 0,00 logMAR (≥20/20). Die Regressionsmodellierung schlug systematische Anpassungen der Behandlungssphäre vor, wobei das aberrometrische SÄ und die Differenz zwischen dem manifesten Refraktions-SÄ und dem aberrometrischen SÄ berücksichtigt wurden.
Schlussfolgerungen: Die Wiederholbarkeit der Messungen des SÄ bei der pyramidalen Aberrometrie ist in unserer Studie besser als bei der manifesten Refraktion, was darauf hindeutet, dass die myopen LASIK-Ergebnisse durch routinemäßige Verwendung einer wellenfrontgeführten Behandlung verbessert werden könnten.