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82nd Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Rolle des mTOR Signalweges in malignen Kopf-Hals-Tumoren

Meeting Abstract

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  • corresponding author Kim-Ninja Schroeder - UK-SH Experimentelle HNO, Lübeck
  • Ralph Pries - UK-SH Experimentelle HNO, Lübeck
  • Barbara Wollenberg - UK-SH Experimentelle HNO, Lübeck

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod251

DOI: 10.3205/11hnod251, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod2514

Published: April 19, 2011

© 2011 Schroeder et al.
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Zielsetzung: mTOR (mammalian target of Rapamycin) ist eine Serin/Threonin Kinase welche in ihrer aktiven Form eine bedeutende Rolle für das Zellwachstum, die Proteinbiosynthese sowie das Überleben der Zelle und die Angiogenese spielt. Eine Inhibierung der mTOR-Aktivität ist durch Rapamycin möglich. Bisherige Ergebnisse zeigen eine Überexpression von Muster-erkennenden Rezeptoren („pattern-recognition receptors“ (PRR)) in malignen Kopf-Hals-Tumoren. Auch konnte gezeigt werden, dass eine Stimulation der zu der Familie der PRR’s gehörenden Toll-like-Rezeptoren in einer gesteigerten mTOR-Aktivität resultiert. Im Fokus unserer Forschung steht daher die umfassende Analyse von Funktion und Regulation der Vermittlung TLR-abhängiger Transduktionswege durch mTOR im Rahmen der Biosynthese des Micromillieus in Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereiches.

Methoden: Expressionsanalysen erfolgten mittels Western Blot, ELISA sowie Zytotoxizität-Assays in permanenten Zelllinien. Des Weiteren wurden die Profile immunmodulatorischer Zytokine in HNSCC-Überständen nach spezifischer TLR-Stimulation in An- und Abwesenheit mTOR-inhibierender Bedingungen untersucht.

Ergebnisse: Erste Ergebnisse bestätigten die proliferationshemmende Wirkung von Rapamycin. Zudem konnte eine apoptotische Wirkung nach Applikation von TLR-Liganden auf die verwendeten permanenten HNSCC-Zelllinien nachgewiesen werden. Auch konnten deutliche Effekte der TLR-Stimulation auf die mTOR-Aktivität und Zytokinsekretion gezeigt werden.

Schlussfolgerung: Unsere Erkenntnisse zeigen eine deutliche Korrelation zwischen TLR-Stimulation und mTOR-Aktivität. mTOR fungiert als wichtiger Regulator vieler Proteine des TLR-mTOR-Signalweges und spielt eine Rolle im Rahmen der Sekretion immunmodulatorischer Zytokine und stellt ein vielversprechendes Ziel innovativer Therapieansätze dar.