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81st Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Analgosedierung mit Ultiva®/Remifentanil bei Eingriffen in Lokalanästhesie

Meeting Abstract

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  • corresponding author Nadine Schirmer - BwZK Koblenz, Deutschland
  • Roland Jacob - BwZK Koblenz, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod736

DOI: 10.3205/10hnod736, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod7365

Published: April 22, 2010

© 2010 Schirmer et al.
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Einleitung: Viele operative Eingriffe lassen sich gut unter Lokalanästhesie durchführen. Im HNO-Bereich betrifft dies vor allem Myringo- und Tympanoplastik, Septumplastik mit Conchotomie und Infundibulotomie, sowie die Tonsillektomie oder kleine Halseingriffe. Gerade in Zeiten begrenzter Ressourcen werden Eingriffe ohne Vollnarkose attraktiv. Wichtig ist die gute Compliance des Patienten und die Kommunikation zwischen Operateur und Patienten während des Eingriffs. Daher werden seit 2007 die Eingriffe in örtlicher Betäubung unter adjuvanter Analgosedierung mit Ultiva®/Remifentanil durchgeführt (n>400). Mit rascher Anschlagszeit und schneller Elimination zeichnet sich Ultiva®/Remifentanil durch eine sehr gute Steuerbarkeit aus. Die unabhängige Metabolisierung durch unspezifische Esterasen und die kardiopulmonale Stabilität der Patienten nach Applikation bieten ein breites Anwendungsspektrum hinsichtlich Patientenalter und Komorbiditäten.

Methoden: In einer Befragung werden Schmerzen und subjektive Belastung während der Operation (1 – Applikation der Lokalanästhesie; 2 – während des Eingriffs; 3 – postoperativ) anhand einer Visuellen Analogskala (VAS) und eines Fragebogens analysiert.

Ergebnisse: Die Durchführung der Eingriffe wird vom Patienten als gut verträglich eingestuft. Ein Abbruch ist eine Rarität.