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81st Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Nachbehandlung nach FESS mit NOSO-FREE Feucht-/Wärmefilter

Meeting Abstract

  • corresponding author Janna Schulte Overberg - HNO-Klinik Städtisches Klinikum Karlsruhe, Deutschland
  • Lilli Fröhlich - HNO-Klinik Städtisches Klinikum Karlsruhe, Deutschland
  • Tanja Hildenbrand - HNO-Klinik Städtisches Klinikum Karlsruhe, Deutschland
  • Stefan Espenschied - HNO-Klinik Städtisches Klinikum Karlsruhe, Deutschland
  • Werner Heppt - HNO-Klinik Städtisches Klinikum Karlsruhe, Deutschland
  • Rainer Weber - HNO-Klinik Städtisches Klinikum Karlsruhe, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod631

DOI: 10.3205/10hnod631, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod6317

Published: April 22, 2010

© 2010 Schulte Overberg et al.
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Text

Die Wundheilung verläuft im feuchten Milieu deutlich besser. Wir wollten die Wirksamkeit des Feucht-/Wärmefilters NOSO-FREE, der von der Ulmer Arbeitsgruppe positiv bewertet wurde, in der Nachbehandlung nach FESS untersuchen. Die Feucht-/Wärmefilter haben als passive Befeuchtung nach Laryngektomie ihre Wirksamkeit bewiesen.

30 Patienten, die sich einer endonasalen endoskopischen Nebenhöhlenoperation unterzogen, wurden bei sonst vergleichbarer Nachbehandlung in einer prospektiven Studie entweder für 14 Tage mit NOSO-FREE versorgt, oder die Nasenhöhlen blieben offen. Am 7. und 14. postoperativen Tag wurden eine systematische Endoskopie und instrumentelle Nachsorge mit Beurteilung der Wundheilung und Evaluierung der Symptome des Patienten durchgeführt.

Die endoskopischen Befunde bezüglich der Bildung von gelblichem Sekret als Zeichen einer bakteriellen Infektion, eines Ödems oder einer Verkrustung waren in beiden Patientengruppen vergleichbar. Granulationen und Fibrinbeläge waren bei den Patienten mit Nasenfiltern weniger ausgeprägt.

Subjektiv gaben die Patienten mit NOSO-FREE eine geringere Nasenatmungsbehinderung an als die Kontrollgruppe. Eine Verschleimung und Schmerzen beim Absaugen beklagten diese Patienten ebenfalls seltener.

Die Gesamtakzeptanz war bei den Patienten, die dauerhaft die Filter trugen, sehr gut. Sieben Patienten von bisher insgesamt 48 lehnten die NOSO-FREE-Filter aus unterschiedlichen Gründen ab.

Diese vorläufigen Ergebnisse sind ermutigend. Weitergehende Verbesserungen des Systems sind jedoch erforderlich, um die Ergebnisse und die Akzeptanz zu verbessern.