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81st Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

CT-Rhinometrie – eine Möglichkeit der Funktionsdiagnostik in der Nebenhöhlencomputertomographie

Meeting Abstract

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  • corresponding author Klaus Eichhorn - Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde, Bonn, Deutschland
  • Thorsten A. Bley - Radiologie, Klinikum Eppendorf, Hamburg, Deutschland
  • Friedrich Bootz - Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde, Bonn, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod565

DOI: 10.3205/10hnod565, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod5653

Published: April 22, 2010

© 2010 Eichhorn et al.
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Hintergrund: Die 3-dimensionallen Bildgebungsverfahren können neben topographischen Daten auch zunehmend funktionelle Aspekte zeigen. Die Bedeutung der funktionellen Bildgebung im Fachgebiet HNO ist noch wenig untersucht. Es werden daher diagnostische Verfahren gesucht, um weitere Einblicke in die Physiologie der Nasenatmung zu erhalten, da auch mit den bisher etabilierten Verfahren die Nasenatmung nur partiell dargestellt werden kann. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Aussagekraft die Computertomographie bezüglich der Funktion der Nasenatmung hat.

Patienten/Methoden: In einer retrospektiven Studie wurden bei insgesamt 50 Nasenhauphöhlen anhand der CT-Datensätzen das Nasenvolumen sowie die Querschnittsflächen und der hydraulische Durchmesser von fünf funktionell relevanten Nasenregionen bestimmt und auf eine Korrelation mit den Messwerten der aktiven anterioren Rhinomanometrie (RMM), dem Goldstandard der Nasenfunktion untersucht.

Ergebnisse: Die höchsten Korrelationen mit der Rhinomanometrie zeigten sich für die gemessenen Parameter Querschnittsfläche (F) und hydraulischer Durchmesser (Øh= 4F/U) am Ostium internum (p=0.004), gefolgt von der Diffusorregion (p=0.035). Anhand der Computertomographie konnten somit die entscheidenden Nasenfluss regulierenden Strukturen unter Zuhilfenahme einfacher Algorithmen identifiziert werden.

Fazit: Anhand von CT-Datensätzen können neben anatomischen und topographischen Informationen auch Parameter der Nasenatmung einfach quantitativ ermittelt werden.