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80th Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

20.05. - 24.05.2009, Rostock

Die Wertigkeit des multiplen Schlaflatenz-Tests (MSLT) und der Epworth Sleepiness Scale (ESS) in der Diagnostik von schlafbezogenen Atemstörungen

Meeting Abstract

  • corresponding author Christoph Henke - Univ. HNO-Klinik, Würzburg
  • Ines Rudofsky - Univ. HNO-Klinik, Würzburg
  • Till Metz - Univ. HNO-Klinik, Würzburg
  • Christian Köhler - Univ. HNO-Klinik, Würzburg
  • Christian Ginzkey - Univ. HNO-Klinik, Würzburg

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Rostock, 20.-24.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09hnod633

DOI: 10.3205/09hnod633, URN: urn:nbn:de:0183-09hnod6337

Published: April 17, 2009

© 2009 Henke et al.
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Übermäßige Tagesmüdigkeit ist ein häufiges Symptom mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebensqualität von Patienten. Zur Objektivierung der subjektiven Tagesmüdigkeit sind verschiedene Untersuchungen bekannt. Als Goldstandard hat sich die Polysomnographie zur Untersuchung etabliert. Mit der Epworth Sleeping Scale liegt weiterhin ein gut validierter Fragebogen vor. Der Stellenwert des multiplen Schlaflatenztests als Instrument zur Erfassung der objektiven Tagesschläfrigkeit ist jedoch nicht eindeutig geklärt.

Bei 26 Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen (durchschnittlicher AHI 20 n/h) wurden eine Polysomnographie, ein multipler Schlaflatenztest und die Epworth Sleepiness Scale zum Vergleich durchgeführt.

Die durchschnittliche Schlaflatenz lag bei 11,24 Minuten, die ESS ergab einen durchschnittlichen Punktwert von 9,85. Es konnte eine signifikante Korrelation zwischen dem AHI und dem ESS-Punktwert festgestellt werden (r=0,475). Ein Zusammenhang der Schlaflatenz mit dem AHI oder dem ESS konnte nicht nachgewiesen werden (r=-0,236 bzw. r=-0,208).

Daraus schließen wir, dass bei Verdacht auf schlafbezogene Atemstörungen insbesondere der ESS und die Polysomnographie entscheidend zur Diagnostik beitragen.