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20. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI)

Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI)

19.04. - 21.04.2012, Mannheim

Immunogenität neuer Leberstadienantigene in Plasmodium falciparum

Meeting Abstract

  • presenting/speaker Johannes Pfeil - Universität Heidelberg, Zentrum für Kinder-und Jugendmedizin, Abteilung I, Heidelberg
  • Roland Frank - Department für Infektiologie, Parasitologie, Heidelberg
  • Eva Morath - Department für Infektiologie, Parasitologie, Heidelberg
  • Matthew Lewis - Department für Infektiologie, Parasitologie, Heidelberg
  • Florian Kohlhepp - Department für Infektiologie, Parasitologie, Heidelberg
  • Britta Urban - Kenya Medical Research Institute, Kilifi
  • Kirsten Heiss - MalVa GmbH, Heidelberg
  • Ann-Kristin Müller - Department für Infektiologie, Parasitologie, Heidelberg

Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie. 20. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI). Mannheim, 19.-21.04.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12dgpi41

DOI: 10.3205/12dgpi41, URN: urn:nbn:de:0183-12dgpi411

Published: March 22, 2012

© 2012 Pfeil et al.
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Durch experimentelle Immunisierung lässt sich ein vollständiger Schutz vor Malaria sowohl im Mausmodell als auch im Menschen erreichen. Verschiedene Untersuchungen im Mausmodell konnten zeigen, dass diese Immunität durch eine T-Zell-Antwort gegen Leberstadienantigene vermittelt wird.

Vermutlich werden nach einer Infektion mit abgeschwächten Plasmodien in den infizierten Leberzellen Proteine exprimiert, welche die protektive Immunantwort induzieren. Um diese Proteine zu identifizieren, führten wir eine vergleichende Expressionsanalyse sowohl im Mausmodell (P. berghei), als auch in P. falciparum durch. Daraus ergaben sich verschiedene Kandidatenantigene, die wir nachfolgend in immunologischen Studien evaluierten. Die im Poster vorgestellten Daten zeigen, dass Menschen in Malariaendemiegebieten nach mehrfacher Malariainfektion T-Zell-Antworten gegen einen Teil der Kandidatenantigene entwickeln. Diese Antigene könnten somit zukünftig Grundlage für eine weitere Impfstoffentwicklung sein.