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50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

08.10.- 10.10.2009, Tübingen

Langzeitergebnisse nach stammnahen kindlichen Nervenverletzungen an der oberen Extremität

Meeting Abstract

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  • corresponding author presenting/speaker Carsten Fluhrer - Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Fußchirurgie, Bamberg, Deutschland
  • H.-P. Winkelmann

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Tübingen, 08.-10.10.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09dgh62

DOI: 10.3205/09dgh62, URN: urn:nbn:de:0183-09dgh621

Published: October 5, 2009

© 2009 Fluhrer et al.
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Fragestellung: Lassen sich bei Schulkindern mit kompletten Nervendurchtrennungen am Oberarm durch eine mikrochirurgische Primärnaht und/oder ein Nerveninterponat eine Restitutio ad integrum erreichen? Welche zeitlichen Abläufe sind hierbei zu erwarten?

Methodik: Es handelt sich um eine retrospektive Untersuchung von 2 Patienten, welche im Alter von 10 und 13 Jahren eine Nervenverletzung am Oberarm erlitten. Der Nachbeobachtungszeitraum beträgt 14–20 Jahre nach Nervendurchtrennung und primärer mikrochirurgischer Rekonstruktion im Sinne von interfaszikulären/epineuralen Nervennähten und Suralis-Kabelinterponaten. Die Patienten wurden klinisch und elektrophysiologisch unter Berücksichtigung des ausgeübten Berufes und ihrer Freizeitaktivität nachuntersucht.

Ergebnisse: Beide Patienten fühlen sich im Beruf und Alltag durch die Verletzungsfolgen nicht beeinträchtigt. Die objektivierbaren Nachuntersuchungsergebnisse zeigen hinsichtlich der Feinmotorik, der groben Kraft und der Sensibilität im Seitenvergleich nur geringgradige Funktionsunterschiede.

Schlussfolgerung: Die primäre mikrochirurgische Nervennaht und auch ein primäres Suralis-Nerveninterponat sind bei kindlichen Nervenverletzungen am Oberarm eine erfolgreiche Therapie und kann langfristig zu einer Heilung ad integrum führen.