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50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

08.10.- 10.10.2009, Tübingen

Gestielter Teres major Muskeltransfer bei kindlicher Plexusparese

Meeting Abstract

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  • corresponding author presenting/speaker Jörg Bahm - Franziskushospital, Plastische und Handchirurgie, Aachen, Deutschland
  • Claudia Ocampo-Pavez

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Tübingen, 08.-10.10.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09dgh53

DOI: 10.3205/09dgh53, URN: urn:nbn:de:0183-09dgh534

Published: October 5, 2009

© 2009 Bahm et al.
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Fragestellung: Der M. teres major wird von einem Ast der A. circumflexa scapulae und einem direkten motorischen Nervenast des Faszikulus dorsalis versorgt. Bei der kindlichen Plexusparese wird dieser Muskel beim sogenannten Hoffer Transfer verwendet, um die Aussenrotation der Schulter zu verbessern. Er kann aber auch alleine als monopolarer gestielter Transfer eingesetzt werden, um die Abduktion und/oder Flexion der Schulter zu verstärken, besonders wenn Kokontraktionen mit dem M. deltoideus bestehen.

Methodik: Retrospektive klinische Analyse der zwischen 2005 und 2009 operierten 17 Kinder im Alter von 3–17 Jahren (Nachbeobachtungszeitraum: 5 bis 36 Monate).

Ergebnisse: Verbesserung der aktiven Abduktion um 15 bis 70°, der aktiven Flexion um 50°.

Schlussfolgerung: Diese vorläufigen Resultate sind ermutigend, bedürfen aber einer genaueren prä- und postoperativen multidirektionellen Bewegungsanalyse. Auch wenn die Präparation im Bereich des Gefäß-Nervenbündels delikat ist und die Tunnelung eine Relaxierung erfordert, so zeigt sich dieser Muskeltransfer als interessante Unterstützung bei Schulterschwäche nach kindlicher Plexusparese.