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128. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

03.05. - 06.05.2011, München

Lebensqualität bei Patientinnen mit Brustrekonstruktion nach Mastektomie – Methoden & Ergebnisse

Meeting Abstract

  • Nikolaos A. Papadopulos - Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, München
  • A. Totis - Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, München
  • D. Kyriakidis - Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, München
  • G. Henrich - Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, München
  • L. Kovacs - Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, München
  • O. Papadopoulos - Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, München
  • P. Herschbach - Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, München
  • Hans-Günther Machens - Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, München

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 128. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 03.-06.05.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgch726

DOI: 10.3205/11dgch726, URN: urn:nbn:de:0183-11dgch7263

Published: May 20, 2011

© 2011 Papadopulos et al.
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Text

Einleitung: Ziel dieser Studie ist ein Rückblick in der Weltliteratur über die Lebensqualität (LQ) bei Patientinnen nach Mastektomie, die sich für eine Brustrekonstruktion entschieden haben. Besondere Bedeutung wurde beigelegt, um festzustellen, ob diese Patientinnen bessere Lebensqualität von denen, die ohne eine unversehrte Brust nach der Amputation leben, genießen. Parallel wurden auch die Vor- und Nachteilen, der durchführbaren Rekonstruktionsmethoden besichtigt.

Material und Methoden: Alle Veröffentlichungen (40ziger Jahren bis heute), die über die LQ von Patientinnen nach Mastektomie, mit oder ohne eine Brustrekonstruktion darauffolgend, berichteten, sind in Betracht gezogen worden.

Ergebnisse: Obwohl der ursprüngliche Zweck einer Brustrekonstruktion die Einschränkung der Thoraxwand-deformitäten war, ist es heutzutage bekannt, dass sie auch das psychosoziale Wohlbefinden und die LQ der Brustkrebspatientinnen verbessert. Die Unterschiede bezüglich der Selbstauswertung der eigenen LQ zwischen die Patientinnen mit und ohne eine Rekonstruktion, sprechen für sich. Brustrekonstruktion kann eine bessere Auswirkung für die Patientin auf die Vorstellung ihres „Körperbildes“ und ihrer „sexuellen Funktion“ erzielen.

Die korrekte Methode der Brustrekonstruktion für jede Patientin zu bestimmen ist für einen Chirurgen, eine sehr wichtige und schwierige Entscheidung. Eine individuelle Annäherung an jeden gegebenen Fall ist von oberster Bedeutung.

Schlussfolgerung: Die LQ wertet heutzutage nicht nur das postoperative Resultat eines Eingriffes aus, aber schreibt auch die präoperative Planung vor. Der wichtigste Faktor ist der Wunsch der Patientin und ihre Lebensprioritäten. Ihre LQ und die Reverenz ihrer Körpervollständigkeit sind hochwichtig. Wie Brandberg zitiert „...Jeder Frau, bei der eine Brustamputation durchgeführt wird, sollte einer Rekonstruktioneingriff angeboten werden, weil er unentwirrbar mit einem besseren LQ verbunden ist...“.