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127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

20.04. - 23.04.2010, Berlin

Erfolgreiche Durchführung einer laparoskopischen Fundoplicatio mittels modifizierter SILS-Technik – eine Videopräsentation

Meeting Abstract

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  • René Fahrner - Inselspital Bern, Klinik für Viszerale Chirurgie und Medizin, Bern, Schweiz
  • Valentin Neuhaus - Universitätsspital Zürich, Klinik für Unfallchirurgie, Zürich, Schweiz
  • Othmar Schöb - Spital Limmattal, Klinik für Chirurgie, Schlieren, Schweiz

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 20.-23.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10dgch757

DOI: 10.3205/10dgch757, URN: urn:nbn:de:0183-10dgch7571

Published: May 17, 2010

© 2010 Fahrner et al.
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Einleitung: Eine Vielzahl an Operationen wurden erfolgreich in „single incision laparoscopic surgery“ (SILS) durchgeführt. Wir berichten die erfolgreiche Durchführung einer transumbilikalen SILS Fundoplicatio nach Nissen bei gastro-ösophagealer Refluxkrankheit unter zusätzlicher Verwendung eines zweiten Trokars im rechten Hemiabdomen.

Material und Methoden: Eine 57-jährige Patientin mit schwerer gastro-ösophagealer Refluxkrankheit wurde mittels einer „single incision laparoscopic“ Fundoplicatio unter Verwendung eines speziellen Ports behandelt (SILS™ Port). Zur Leberretraktion bei ins Operationsgebiet reichender Leber war ein zweiter Trokar im rechten Oberbauch notwendig.

Ergebnisse: Die transumbilikal vorgenommene Fundoplicatio mit „single incision laparoscopic“ Technik wurde ohne intraoperative Komplikationen oder Konversion erfolgreich durchgeführt. Die Operationsdauer lag bei 130 Minuten. Die Patientin konnte nach drei Tagen wieder nach Hause entlassen werden. Eine Kontrastmitteldarstellung zeigte vor Austritt regelrechte Verhältnisse ohne Nachweis einer Leckage oder Stenose.

Schlussfolgerung: Wir konnten zeigen, dass die Durchführung einer SILS-Fundoplicatio nach Nissen unter Verwendung eines zusätzlichen Trokars erfolgreich möglich ist. Die Verwendung starrer Instrumente und Techniken aus der herkömmlichen laparoskopischen Chirurgie lassen diese Technik zu, zeigen aber auch die Grenzen der verfügbaren Instrumententechnologie.