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127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

20.04. - 23.04.2010, Berlin

Freie M. latissimus dorsi Lappenplastik zur Defektdeckung der unteren Extremität bei Kindern

Meeting Abstract

  • Thomas Namdar - Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Plastische Chirurgie, Handchirurgie, Intensiveinheit für Schwerbrandverletzte, Lübeck, Deutschland
  • Peter Stollwerck - Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Plastische Chirurgie, Handchirurgie, Intensiveinheit für Schwerbrandverletzte, Lübeck, Deutschland
  • Felix Hagen Stang - Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Plastische Chirurgie, Handchirurgie, Intensiveinheit für Schwerbrandverletzte, Lübeck, Deutschland
  • Thomas Lange - Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Plastische Chirurgie, Handchirurgie, Intensiveinheit für Schwerbrandverletzte, Lübeck, Deutschland
  • Peter Mailänder - Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Plastische Chirurgie, Handchirurgie, Intensiveinheit für Schwerbrandverletzte, Lübeck, Deutschland
  • Frank Siemers - Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Plastische Chirurgie, Handchirurgie, Intensiveinheit für Schwerbrandverletzte, Lübeck, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 20.-23.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10dgch708

DOI: 10.3205/10dgch708, URN: urn:nbn:de:0183-10dgch7087

Published: May 17, 2010

© 2010 Namdar et al.
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Text

Einleitung: Freie muskolokutane Lappenplastiken zur Defektdeckung bei Kindern werden an spezialisierten Zentren durchgeführt. Es sind Lappenverlustraten von bis zu 33% beschrieben. Wir analysierten den Operationserfolg nach freien myokutanen M. latissimus dorsi Lappenplastiken an die untere Extremität.

Material und Methoden: Es wurden retrospektiv 11 Kinder (<18 Jahre) in die Studie eingeschlossen, bei welchen als Traumafolge eine freie M. latissimus dorsi Lappenplastik an die untere Extremität durchgeführt worden war.

Ergebnisse: 11 Kinder (8 Jungen, 3 Mädchen) mit einem mittleren Alter von 14±4 Jahren wurden eingeschlossen. Die Traumata waren Verkehrs-, Rasenmäher- und häusliche Unfälle. Alle Haut-Weichteildefekte waren am Unterschenkel oder am Fuß lokalisiert. Die mittlere Krankenhausverweildauer betrug 46±18 Tage. 78,6% der M. latissimus dorsi Lappenplastiken heilten ein.

Schlussfolgerung: Der freie Gewebetransfer ist ein nützliches Verfahren zur Defektdeckung. Das Risiko eines Verlusts der freien M. latissimus dorsi Lappenplastik an der unteren Extremität ist bei Kindern höher als bei Erwachsenen.