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127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

20.04. - 23.04.2010, Berlin

Der bi-vektoriell superiore Mamillen-Areola-Komplex (MAK): eine neue Option für die vertikale Mammaplastik

Meeting Abstract

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  • Dan Mon O`Dey - Universitätsklinikum Aachen, RWTH, Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie, Aachen, Deutschland
  • Ahmet Bozkurt - Universitätsklinikum Aachen, RWTH, Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie, Aachen, Deutschland
  • Norbert Pallua - Universitätsklinikum der RWTH Aachen, Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie, Aachen, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 20.-23.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10dgch203

DOI: 10.3205/10dgch203, URN: urn:nbn:de:0183-10dgch2033

Published: May 17, 2010

© 2010 O`Dey et al.
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Einleitung: Im Rahmen der vertikalen Mammaplastik kann es nach Pexie und Aszension des superior-lipodermal gestielten MAK zu Zugspannungen kommen, welche die Flexibilität des Brustgewebes, das Volumen des oberen Brustpols, sowie die Projektion der Brust einschränken. Diese die Form einschränkenden Zugspannungen können durch eine Abkopplung der Pexieprozedur von der Aszensionsprozedur vermieden werden.

Material und Methoden: Das vorgestellte Lappenkonzept basiert auf einem bi-vektoriell transponierbaren Zwillingslappen mit superiorer Basis. Das superfiziell und das profund verlaufende Gefäßsystem der oberen Quadranten wird in einem anterioren den MAK aszendierenden und einen posterioren die Brust pexierenden Lappen genutzt. Die Anatomie, operative Ziele und Grenzen der Lappenplastik werden evaluiert.

Ergebnisse: Basierend auf dem bi-vektoriellen Lappenkonzept mechanisch voneinander getrennter Gewebestiele derselben Basis lässt sich mit der superioren Stieltechnik eine spannungsfreie Aszension des MAK erzielen. Ferner ist die Pexie des posterioren Stiels und damit der centro-cranialen Brustanteile formstabil, in der Ausrichtung flexibel und bewirkt eine Volumensteigerung des oberen Brustpols.

Schlussfolgerung: Die vorgestellte bi-vektoriell superiore MAK-Stielvariante eignet sich zur konzeptionellen Integration in die vertikale Mammaplastik. Sie kann zudem im Rahmen der vertikalen Mastopexie mit der Mammaaugmentation verbunden werden. Durch diese Eigenschaften ergänzt sie das ästhetische Resultat und erweitert effektiv das Potential der superioren Stieltechnik.