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126. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

28.04. - 01.05.2009, München

3-D Laserscanning zur postoperativen Analyse der Körperkontur nach Abdominoplastik

Meeting Abstract

  • corresponding author U.M. Rieger - Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Univ. Klinik der Medizinischen Universität Innsbruck, Landeskrankenhaus Innsbruck, Innsbruck
  • D.F. Kalbermatten - Klinik für Plastische und Wiederherstellende Chirurgie, Universitätsspital Basel, Basel
  • P. Erba - Klinik für Plastische und Wiederherstellende Chirurgie, Universitätsspital Basel, Basel
  • R. Wettstein - Klinik für Plastische und Wiederherstellende Chirurgie, Universitätsspital Basel, Basel
  • M. Haug - Klinik für Plastische und Wiederherstellende Chirurgie, Universitätsspital Basel, Basel
  • G. Pierer - Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Univ. Klinik der Medizinischen Universität Innsbruck, Landeskrankenhaus Innsbruck, Innsbruck

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 126. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 28.04.-01.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09dgch11054

DOI: 10.3205/09dgch155, URN: urn:nbn:de:0183-09dgch1551

Published: April 23, 2009

© 2009 Rieger et al.
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Text

Einleitung: Das Ziel dieser Studie bestand darin, postoperative Ergebnisse bei Patienten nach Abdominoplastik mit und ohne Liposuction der Flanken in Hinblick auf Narbenlänge, Komplikationen und Patientenzufriedenheit zu evaluieren.

Material und Methoden: Hierzu wurde eine retrospektive Analyse von 35 Patienten durchgeführt, die sich in den Jahren 2002 bis 2004 am Universitätsspital Basel einer Abdominoplastik unterzogen. Zur Objektivierung postoperativer Ergebnisse wurde ein 3 D-Laserscanning Verfahren implementiert und damit die 3-dimensionale Körperkontur vermessen.

Ergebnisse: Bei 13 Patienten wurde eine Abdominoplastik mit Liposuction der Flanken durchgeführt, bei 22 Patienten eine konventionelle Abdominoplastik ohne Liposuction. Die Liposuction der Flanken führte zu keiner erhöhten Komplikationsrate. Es zeigte sich eine Tendenz zu kürzerenn abdominellen Narben relativ zur abdominellen Zirkumferenz in der Patientengruppe mit Liposuction der Flanken. Durch das 3-dimensionale Oberflächen-Laserscanning konnte ein vergleichbarer "Faltness-Score" der Flanken und damit des Body-Contourings nachgewiesen werden.

Schlussfolgerung: Die Liposuction der Flanken in Kombination mit Abdominoplastiken erscheint als sicheres Verfahren und führt zu keiner erhöhten Komplikationsrate. Das 3-dimensionale Oberflächen-Laserscanning kann als wertvolles Hilfsmittel zur Objektivierung postoperativer Abdominoplastikergebnisse dienen.