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30. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2012)

11.01. - 14.01.2012, Nassfeld, Österreich

Komplexe Rekonstruktion nach Starkstromverbrennung

Meeting Abstract

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  • corresponding author Th. Rappl - Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Medizinische Universität Graz
  • Ch. Laback - Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Medizinische Universität Graz
  • M.V. Schintler - Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Medizinische Universität Graz

Deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung. 30. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2012). Nassfeld, Österreich, 11.-14.01.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12dav05

DOI: 10.3205/12dav05, URN: urn:nbn:de:0183-12dav058

Published: August 7, 2012

© 2012 Rappl et al.
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Der Patient wurde im Juli 2009 Opfer eines Starkstromunfalls wobei er sich eine schwere Verbrennung der oberen Extremität und der Schulter, mit Nekrosen der Beuge- und Streckmuskulatur zugezogen hat. Weiters kam es zu schweren Verbrennungen im Bereich beider Hände und des Capilltiums. Durch ein Kompartmentsyndrom des rechten Unterschenkels kam es zu einer Nekrose der Peroneus-muskulatur. Als Leistungssportler war der größte Wunsch des Patienten wieder seinen Sport (Kampfsport) ausüben zu können. Die rekonstruktiven Maßnahmen erstreckten sich von der Spalthauttransplantation, über freien M. latissimus dorsi Transfer, lokale Lappenplastiken, Lipofilling, bis hin zum Tibialis posterior Transfer um die Funktion einigermaßen wiederherzustellen und bestenfalls eine Wiedereingliederung in das Sportgeschehen zu ermöglichen. Eine Rückkehr in den Leistungssport war natürlich nicht zu erwarten, jedoch konnte der Patient 1,5 a nach diesem schweren Unfall zumindest hobbymäßig seinen Sport wieder durchführen.