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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Verbesserte OP-Planung mittels Rapid Prototyping der Laterobasis

Poster

  • corresponding author Ronny Grunert - BMBF-Innovation Center Computer Assisted Surgery ICCAS, Universität Leipzig, Leipzig
  • Werner Korb - BMBF-Innovation Center Computer Assisted Surgery ICCAS, Universität Leipzig, Leipzig
  • Gero Strauß - Klinik u. Poliklinik für HNO-Heilkunde/Plastische Operationen, Universitätsklinik, Leipzig
  • Andreas Dietz - Klinik u. Poliklinik für HNO-Heilkunde/Plastische Operationen, Universitätsklinik, Leipzig
  • Hendrik Möckel - BMBF-Innovation Center Computer Assisted Surgery ICCAS, Universität Leipzig, Leipzig
  • Mario Thalheim - BMBF-Innovation Center Computer Assisted Surgery ICCAS, Universität Leipzig, Leipzig
  • Mathias Hofer - Klinik u. Poliklinik für HNO-Heilkunde/Plastische Operationen, Universitätsklinik, Leipzig
  • Christos Trantakis - Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, Universitätsklinikum Leipzig, ICCAS, Leipzig

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006;2:Doc115

The electronic version of this article is the complete one and can be found online at: http://www.egms.de/en/journals/cpo/2006-2/cpo000219.shtml

Published: April 24, 2006

© 2006 Grunert et al.
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Zusammenfassung

Einleitung: Zur Simulation von chirurgischen Eingriffen sowohl für die Operationsplanung als auch für den Einsatz in der Lehre wurde ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, die präoperative Darstellung eines pathologischen Prozesses der Schädelbasis zu modellieren.

Methoden: Basierend auf CT-Schnittbildern wurden mit der Segmentierungs-Software Mimics von der Firma Materialise die anatomischen Bereiche segmentiert, die für die Operation von Bedeutung sind. Dies beinhaltet neben dem Zielvolumen auch die Darstellung von Risikostrukturen. Mit dem 3D-Drucker ZTM510 von der Firma 4D Concepts wird aus dem segmentierten Bereich ein 3D-Modell erzeugt. Der Grundwerkstoff des gedruckten Modells ist gipsbasierendes Material oder Stärke. Mit einem elektronischen Steuerungs- und Auswerte-System [1] ist es möglich, Fräsprozesse hinsichtlich der Genauigkeit und eventuell auftretenden Risiken zu evaluieren.

Ergebnisse: Für eine Patientin mit einem Cholesteatom im Bereich der Pyramidenspitze wurde ein individuelles detailgetreues Modell im Maßstab 1:1 erstellt. Das Modell diente als Grundlage für die Diskussion mit den Kollegen der Neurochirurgie zur verbesserten Operationsplanung.

Schlußfolgerungen: Das 3D-Druck Verfahren ermöglicht im Vergleich zu anderen Rapid-Prototyping-Technologien die Herstellung kostengünstiger Modelle. Die dreidimensionale Modellabbildung eignet sich für die Planung komplexer Eingriffe, wie sie besonders an Nerven und Gefäßen in der Nähe zur Schädelbasis vorkommen.

[1] Das neu entwickelte elektronische Steuerungs- und Auswerte-System befindet sich derzeit im Patentprozeß und kann erst nach der Patentanmeldung, die spätestens bis zum 12.12.2005 erfolgt, detailliert beschrieben werden.