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Süddeutsche Tage der Kinder- und Jugendmedizin München

04.05. - 06.05.2012, München

Das akute Kalksalzdepot beim Kleinkind (2J)

Meeting Abstract

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  • O. Loose - Klinik St. Hedwig, Kinderchirurgie, Regensburg, Germany
  • B. Reingruber - Klinik St. Hedwig, Kinderchirurgie, Regensburg, Germany
  • M. Ebert - Klinik St. Hedwig, Kinderradiologie, Regensburg, Germany
  • M. Spies - Barmherzige Brüder, Klinik für Plastische, Hand- und wiederherstellende Chirurgie, Regensburg, Germany

Süddeutsche Tage der Kinder- und Jugendmedizin. 61. Jahrestagung der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und der Süddeutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie und dem Berufsverband für Kinder- und Jugendärzte – Landesverband Bayern. München, 04.-06.05.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12sgkjFV27

DOI: 10.3205/12sgkj27, URN: urn:nbn:de:0183-12sgkj270

Veröffentlicht: 11. April 2012

© 2012 Loose et al.
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Gliederung

Text

Wir berichten über ein 2-jähriges Mädchen mit Entzündungszeichen und Schmerzen im Bereich des linken Handgelenkes ohne erinnerliches Trauma. Radiologisch war eine Fraktur nicht nachweisbar. Radial des Os scaphoideum fiel eine kalzifizierte Struktur auf. Die Entzündungsparameter (CRP, BSG ) waren leicht erhöht. In der MRT-Diagnostik zeigte sich eine Anordnung mehrerer scholliger Verkalkungen ohne Zeichen einer ödematösen Reaktion. Im Bereich der dorsoradialen Mittelhand fällt subkutan ein Flüssigkeitspolster ohne Kontrastaufnahme sowie Zeichen eines umschriebenen Abszesses auf. Aufgrund der Klinik, der Bildgebung sowie der laborchemischen Parameter wurde die Diagnose eines akuten Kalksalzdepots gestellt. Dies wurde in diesem Alter in der Literatur bisher nicht beschrieben. Differentialdiagnostisch wurden ein posttraumatischer Kallus, rheumatische Gelenkerkrankung sowie M. Teutschländer (tumoröse Kalzinose) neben endokrinologischen Erkrankungen (Hypoparathyreoidismus, Hypervitaminose D) in Erwägung gezogen.

Das therapeutische Vorgehen war konservativ. Es erfolgte eine Ruhigstellung im Oberarmgips mit analgetischer sowie antiphlogistischer Therapie.

In einer klinischen und radiologischen Verlaufskontrolle nach vier Wochen zeigte sich der Verkalkungsherd deutlich rückläufig. Die Patientin war klinisch beschwerdefrei. Die Ruhigstellung konnte beendet werden. Eine weitere Verlaufskontrolle in 4 Wochen wurde vereinbart.