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10. Symposium Health Technology Assessment

Deutsche Agentur für HTA des DIMDI – DAHTA

18.03. - 19.03.2010, Köln

Die Verschlüsselung von Diagnosen

Meeting Abstract

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  • Stefanie Weber - Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln

10. Symposium Health Technology Assessment. Köln, 18.-19.03.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hta23

DOI: 10.3205/10hta23, URN: urn:nbn:de:0183-10hta231

Veröffentlicht: 16. März 2010

© 2010 Weber.
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Gliederung

Abstract

Diagnosen verschlüsselt man weltweit anhand der ICD, der „Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“. Ursprünglich wurde diese Klassifikation als eine kurze Liste von häufig zum Tode führenden Erkrankungen erstellt. Heutzutage sind die Anwendungsbereiche der ICD vielfältig und die Klassifikation selber komplex und umfangreich. Von der WHO werden in regelmäßigen Abständen überarbeitete Versionen veröffentlicht. In Deutschland wird die ICD in der Version 10 verwendet, einige Länder verwenden aber noch immer Vorversionen. So ist z.B. in den USA die ICD-10 bisher nur für den Bereich Todesursachen übernommen worden. Die Morbidität wird dort noch immer anhand der Version 9 verschlüsselt.

Diese Weiterbildung zum Thema „Verschlüsselung von Diagnosen“ stellt die Entwicklung der ICD vor, ihre unterschiedlichen nationalen Anwendungsbereiche sowie die Unterschiede im weltweiten Einsatz.

Abschließend soll ein Ausblick auf die geplante ICD-11 gegeben werden.