gms | German Medical Science

91. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte
13ème Rencontre Régional d'ORL Saar-Lor-Lux

28. - 29.09.2007, Kaiserslautern

Zum Stand des Neugeborenen-Hörscreenings in Rheinland- Pfalz

Meeting Abstract

  • Vera Spitzlei - Klinik für HNO und Kommunikationsstörungen, Universitäts-Klinik Mainz
  • Sieghard Dienlin - SQMed Mainz
  • Andrea Bohnert - Klinik für HNO und Kommunikationsstörungen, Universitäts-Klinik Mainz
  • author Annerose Keilmann - Klinik für HNO und Kommunikationsstörungen, Universitäts-Klinik Mainz

Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte. 91. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte, 13ème Rencontre Régional d'ORL Saar-Lor-Lux. Kaiserslautern, 28.-29.09.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnosw35

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnosw2007/07hnosw35.shtml

Veröffentlicht: 27. November 2007

© 2007 Spitzlei et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Neugeborenen-Hörscreening in Rheinland-Pfalz: Bereits seit einigen Jahren streben Fachleuten im Rahmen der Früherkennung auch ein Hörscreening aller Neugeborenen an. Leider gibt es derzeit noch keine deutsche Gesetzesvorlage, die dies für alle geburtshilflichen Einrichtungen und Neonatologien vorschreibt. In Rheinland-Pfalz führen die meisten geburtshilflichen Einrichtungen ein NHS durch.Ein Verdacht in Form eines auffälligen Screening-Ergebnisses führt jedoch nur zu einer möglichst frühen Diagnosestellung und Versorgung eines Hörverlustes, wenn das Ergebnis ernst genommen und kontrolliert wird. Das Kind sollte bei einer mehrfach auffälligen Messung einer differenzierten pädaudiologischen Diagnostik zugeführt werden. Deshalb wurde für Rheinland-Pfalz eine Screening-Stelle eingerichtet, die ein dreistufiges Hörscreening begleiten wird.Wiederholt auffällige Kinder werden bei dafür qualifizierten Fachärzten untersucht. Den Eltern werden entsprechende Ansprechpartner genannt. Zudem wird seitens des Screening-Zentrums ein Schulungsangebot für die Mitarbeiter im Hörscreening zur Verfügung stehen, um Messfehler sowie Unklarheiten bei der Aufklärung der Eltern zu reduzieren.