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83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2012, Mainz

Traumatologie als HNO Belegarzt an einem Traumazentrum im ländlichen Raum

Meeting Abstract

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Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Mainz, 16.-20.05.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12hnod664

doi: 10.3205/12hnod664, urn:nbn:de:0183-12hnod6643

Veröffentlicht: 4. April 2012

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Gliederung

Text

Die Behandlung von Traumafolgen im Kopf-Hals Bereich stellt an den beteiligten HNO Chirurgen unterschiedlichste Anforderungen, die ihn an die Grenzen des eigenen Fachgebietes und zu untypischen Kooperationen führen können, um eine auch im ländlichen Raum möglichst optimale Versorgung sicherzustellen.

Zwischen 2006 und 2011 wurden 274 knöcherne Verletzungen am Gesichtsschädel, sowie 23 ausgedehnte Weichteilverletzungen im Kopf-Halsbereich chirurgisch versorgt. Neben einfachen gedeckten Nasenbein-, Orbitaboden- und isolierten Jochbogenfrakturen, stellen zentrale Mittelgesichtsfrakturen mit und ohne Duradefekt/Beteiligung der Tränenwege, Le Fort III- sowie Alveolarkammfrakturen und Unterkieferfrakturen mit entsprechender Zahnbeteiligung, Herausforderungen für den HNO Chirurgen.

Die Behandlungskonzepte, um unter erschwerten Bedingungen eine optimale Versorgung zu erreichen werden dargestellt.