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83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2012, Mainz

Prognostische Wertigkeit von zellzyklusregulierenden Proteinen und Mitgliedern des EGFR Signalwegs bei Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Halsbereichs

Meeting Abstract

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  • corresponding author Rudolf Reiter - HNO-Klinik, Universität Ulm, Ulm
  • Guido Piontek - HNO-Klinik, Klinikum rechts der Isar, TU München, München
  • Anja Pickhard - HNO-Klinik, Klinikum rechts der Isar, TU München, München

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Mainz, 16.-20.05.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12hnod290

doi: 10.3205/12hnod290, urn:nbn:de:0183-12hnod2900

Veröffentlicht: 4. April 2012

© 2012 Reiter et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Ziel dieser Arbeit war es, Proteinexpressionsmuster von zellzyklusregulierenden Proteinen und Mitgliedern des EGFR Signalwegs mit klinischen Parametern (TNM-Klassifikation) und dem Gesamtüberleben von Patienten mit Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Halsbereichs zu korrelieren.

Methoden: Es wurde an einem Patientenkollektiv von 180 Patienten das Expressionsmuster von 12 Proteinen (Survivin, PLK-1, Cyclin D1, STK15, p53, ki67, EGFR, ERBB2, p-p42/44 MAPK, pAkt, PTEN) untersucht. Der Nachweis wurde immunhistochemisch an Tissue Micro Arrays von Tumor-, Lymphknoten- und Normalgewebe durchgeführt. Zudem wurden die Ergebnisse mit klinisch erhobenen Charakteristika verglichen und statistisch ausgewertet.

Ergebnisse: Im Vergleich zum Normalgewebe waren die Marker STK15, p53, ki67, EGFR und pAkt im Tumorgewebe signifikant überexprimiert, wohingegen Survivin, p-p42/44 MAPK und PTEN vermindert exprimiert wurden. Insgesamt lag für die überexprimierten signifikanten Marker ein besseres Gesamtüberleben vor (p<0,003). Für Survivin und PLK-1 lag eine signifikante Assoziation zur T-Klassifikation (p<0,033), für Survivin und p-p42/44 MAPK eine bezüglich der lymphatischen Metastasierung (p<0,012) und für Survivin, PLK-1 und pAkt eine für die Rate an Fernmetastasen (p<0,022) vor.

Schlussfolgerung: Diese Arbeit zeigt das Prognosepotential der oben erwähnten Marker. Diese können zur Einordnung von Plattenepithelkarzinomen in Subgruppen mit unterschiedlichem Risikoprofil herangezogen werden.