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82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Superiores anterolaterales Oberschenkeltransplantat (SALT) – eine innovative Alternative zum anterolateralen Oberschenkeltransplantat (ALT)

Meeting Abstract

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  • corresponding author Markus Kapsreiter - HNO-Uniklinik Erlangen, Erlangen
  • Heinrich Iro - HNO-Universitätsklinikum Erlangen, Erlangen
  • Uli Harréus - HNO-Universitätsklinikum Erlangen, Erlangen

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod549

DOI: 10.3205/11hnod549, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod5490

Veröffentlicht: 19. April 2011

© 2011 Kapsreiter et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Das anterolaterale Oberschenkeltransplantat (ALT) ist ein etabliertes Verfahren zur Defektrekonstruktion im Kopf-Hals-Bereich. Die Gefäßvariabilität kann gelegentlich die Transplantathebung erheblich beeinflussen. Wir stellen ein Transplantat vor, das als Alternative bzw. Rettungstransplantat, z. B. im Falle von Perfusionsproblemen des ALT, über eine Erweiterung des bestehenden Zugangs gehoben werden kann.

Fallvorstellung: 70-jährige Patientin mit Z.n. externer Resektion eines pT2 pN2a Oropharynxkarzinoms links, die sich bei uns mit einem cT2 cN2b Rezidiv vorstellte. Aufgrund des zu erwartenden Gewebedefektes bestand die Indikation zur Rekonstruktion mittels ALT. Intraoperativ entwickelte sich eine kutane Minderperfusion des Transplantates bei singulärer Perforatorversorgung. Nach Erweiterung des Zugangs wurden der R. obliquus und R. transversus der A. circumflexa femoris lateralis dargestellt. Nach Identifikation eines kutanen Perforators konnte superior des ALT ein weiteres myokutanes Transplantat (SALT) gehoben werden.

Schlussfolgerungen: Im Rahmen der Hebung des ALT kann es aufgrund der Gefäßvariabilität zu Perfusionsstörungen des Transplantates kommen. Über eine minimale superiore Erweiterung des Zuganges kann ohne zusätzliche funktionelle Einbußen ein alternatives Transplantat gehoben werden. Der SALT wird erstmals als Rettungstransplantat bzw. Alternative in der rekonstruktiven Kopf-Halschirurgie vorgestellt.