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82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Korrektur einer posttraumatischen Achsenfehlstellung – Case report

Meeting Abstract

  • corresponding author Nina Ertelt - HNO-Klinik, Uni Regensburg, Regensburg
  • Holger Gassner - HNO-Klinik, Uni Regensburg, Regensburg
  • Minoo Lenarz - HNO-Klinik, Uni Regensburg, Regensburg
  • Camilo Roldán - MKG-Klinik, Uni Regensburg, Regensburg
  • Jürgen Strutz - HNO-Klinik, Uni Regensburg, Regensburg

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod542

DOI: 10.3205/11hnod542, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod5429

Veröffentlicht: 19. April 2011

© 2011 Ertelt et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Fehlstellungen der Lidachse können erhebliche funktionelle und kosmetische Defizite nach sich ziehen. Die Korrektur solcher Deformitäten erfordert in der Regel die Reposition des lateralen Lidwinkels. Hierfür sind verschiedene chirurgische Techniken beschrieben. Wir berichten über eine 61 Jahre alte Patientin, welche im Alter von 27 Jahren eine komplexe Mittelgesichtsfraktur erlitt. Aufgrund postoperativer Fehlstellungen wurden vier weitere Operationen mit Umstellungsosteotomien erforderlich. Die Patientin wurde uns zur Korrektur der Lidachsengeometrie und zur Korrektur bilateraler progredienter superolateraler Gesichtsfeldeinschränkungen vorgestellt.

Methoden: Es wurde beidseits eine laterale Kanthopexie in der modifizierten Technik nach Moe, sowie ein endoskopisches Augenbrauenlift durchgeführt. Die Modifikationen schlossen Anpassungen und Minimierungen der Schnittführung und ein endoskopisch assistiertes Anbringen der Bohrlöcher ein.

Ergebnisse: Die funktionellen und kosmetischen Defizite ließen sich durch diese Techniken mit minimaler Rekonvaleszenz korrigieren.

Schlussfolgerung: Die in diesem Fall verwendeten Modifikationen erscheinen geeignet, günstige kosmetische und funktionelle Ergebnisse in komplexen Fällen zu erzielen. Im Spiegel der publizierten Methoden bieten sie sich als therapeutische Alternative an.