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82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Die Wertigkeit der FDG-PET/CT im präoperativen Lymphknotenstaging bei Malignomen im Oropharynxbereich

Meeting Abstract

  • corresponding author Sabine Frey - Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, Mannheim
  • Haneen Sadick - Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, Mannheim
  • Rafael Pinol - Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, Mannheim
  • Hany Kayed - Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin, Universitätsmedizin Mannheim, Mannheim
  • Sandra Haus - Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, Mannheim
  • Karl Hörmann - Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, Mannheim
  • Stefan Schönberg - nstitut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin, Universitätsmedizin Mannheim, Mannheim
  • Maliha Sadick - nstitut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin, Universitätsmedizin Mannheim, Mannheim

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod184

DOI: 10.3205/11hnod184, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod1844

Veröffentlicht: 19. April 2011

© 2011 Frey et al.
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Gliederung

Text

Die FDG-PET/CT ist ein funktionelles bildgebendes Verfahren, das einen hohen Stellenwert in der präoperativen Diagnostik von Lymphknotenmetastasen bei Plattenepitjelkarzinomen der Kopf-Hals-Region hat.

Das Ziel der noch laufenden Studie war die Evaluation des prädiktiven Wertes der FDG-PET/CT im präoperativen Lymphknotenstaging bei Patienten mit Erstdiagnose eines plattenepithelialen Oropharynxkarzinom.

23 Patienten mit einem primären Plattenepithelkarzinom im Oropharynxbereich wurden in die Studie eingeschlossen. Bezogen auf die Tumorausdehnung lag bei einem Patienten ein T1, bei 7 Patienten ein T2, bei 12 Patienten ein T3 und bei 3 Patienten ein T4 Stadium vor. Fünf der Patienten hatten klinisch einen N0 Hals, 18 Patienten hatten klinisch einen N+ Hals. Jeder Patient wurde präoperativ vor Durchführung der geplanten Neck dissection einer FDG-PET/CT unterzogen. Das Neck dissection-Präparat wurde, entsprechend der einzelnen Lymphknotenregionen, zur Histopathologie eingeschickt. Die Markierung der Lymphknoten erfolgte gemäß der Befunddokumentation in der präoperativ durchgeführten FDG-PET/CT, so dass eine 1:1 Zuordnung zwischen Op-Präparat und Bildgebung vollzogen werden konnte. Die Sensitivität und Spezifität sowie der postive und negative prädikative Wert wurden für den N-Status bestimmt.

Im Rahmen des präoperativen Lymphknotenstaging im PET/CT lag die Sensitivität bei 96% und die Spezifität bei 91%. Der positive prädiktive Wert betrug 97%. Der negative prädiktive Wert lag bei 87%.

Die Ergebnisse der Studie untermauern den Stellenwert der FDG-PET/CT im präoperativen Lymphknotenstaging bei Malignomen im Kopf-Hals-Bereich.