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82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Narrow Band Imaging im Rahmen der Tumor-Nachsorge bei Kopf-Hals-Karzinomen – erste Erfahrungen und Ergebnisse

Meeting Abstract

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  • corresponding author Johannes Bier - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg
  • Wolfgang Wöllmer - HNO-Klinik/UKE, Hamburg
  • Angelina Mumme - HNO-Klinik/UKE, Hamburg
  • Rainald Knecht - HNO-Klinik/UKE, Hamburg

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod165

DOI: 10.3205/11hnod165, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod1652

Veröffentlicht: 19. April 2011

© 2011 Bier et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich stellen die sechsthäufigste Tumorart weltweit dar. Eine frühzeitige Erkennung ist entscheidend für die Möglichkeiten einer effizienten Therapie sowie für die Prognose. Eine neue vielversprechende Methode der Früherkennung stellt dabei das sogenannte Narrow-Band-Imaging (NBI) dar. Hierbei wird Licht einer spezifischen Wellenlänge eingesetzt, um für Tumore typische Hypervaskularisierungen sowie Epithelveränderungen der Schleimhaut zu detektieren. Die Anwendung erfolgt dabei mit Hilfe der flexiblen endoskopischen Untersuchung, und lässt sich somit auch im Rahmen einer regelmäßigen ambulanten Tumornachsorge einsetzen.

Methoden: In der routinemäßigen Nachsorge von Patienten in unserer Tumorambulanz konnten wir diese für die HNO noch relativ junge Technik evaluieren und Sensitivität und Einsatznutzen überprüfen. Hierzu wurden Daten von mehr als 50 Patienten herangezogen.

Ergebnisse: Das Narrow-Band-Imaging (NBI) erlaubt eine Verbesserung von Detektierung und Differenzierung blander Schleimhaut einerseits, sowie prämaligner Läsionen und Tumoren des oberflächlichen Plattenepithels andererseits. Dabei ist der Einsatz problemlos im Rahmen der nachsorgenden Tumorsprechstunde als auch intraoperativ möglich. Wir konnten den bisher in der Literatur beschriebenen Nutzen und die Vorteile bestätigen. Zukünftig gilt es den Einsatz dieser Technik mit weiteren Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten zu kombinieren.