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81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Experimentelle Untersuchung des Einflusses elektromagnetischer Strahlung von Mobiltelefonen auf Gehörgang und Zentrales Nervensystem

Meeting Abstract

  • corresponding author Antigoni Kaprana - HNO-Klinik, ''San Georg'' allgemeines Krankenhaus Hania, Kreta, Griechenland
  • Theognosia Chimona - HNO-Klinik, ''San Georg'' allgemeines Krankenhaus Hania, Hania Kreta, Griechenland
  • Ioannis Vardiambasis - Labor von Telekommunikationen und elektromagnetischer Anwendungs-Elektronikfachbereich, Hania Kreta, Griechenland
  • Georgios Adamidis - Labor von Telekommunikationen und elektromagnetischer Anwendungs-Elektronikfachbereich, Hania Kreta, Griechenland
  • Alexandros Karatzanis - HNO-Universitätklinik, Iraklion Kreta, Griechenland
  • Georgios Velegrakis - HNO-Universitätklinik, Iraklion Kreta, Griechenland
  • Chariton Papadakis - HNO-Klinik, ''San Georg'' allgemeines Krankenhaus Hania, Hania Kreta, Griechenland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod330

DOI: 10.3205/10hnod330, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod3307

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Kaprana et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: In den letzten Jahrzehnten zeigte die Mobiltelefonie eine grosse Entwicklung. Deswegen werden viele Fragen für die wissenschaftliche Gemeinschaft über mögliche gesundheitliche Folgen der elektromagnetischen Strahlung auf Gehörgang und Zentrales Nervensystem gestellt.

Methode: Dreißig Tiere (Kaninchen) wurden für eine Stunde der elektromagnetischen Strahlung von Mobiltelefonen unter Vollnarkose ausgesetzt. Die Bestrahlung wurde durch ein Prototyp-System, das als Mobiltelefon funkioniert, emittiert. Während der Bestrahlung wurde bei den Tieren in regelmäßigen Abständen, in Echtzeit, Hirnstammaudiometrie (Brainstem Evoked Response Audiometry, BERA) durchgeführt.

Ergebnisse: Statistisch hatte die P3-Welle von BERA eine wichtinge Verzögerung und die grösste Verzögerung wurde 45 Minuten nach der Bestrahlung beobachtet. Die Verzögerung aller Wellen wurde sofort nach den Bestrahlung erschienen. Dagegen waren die Wellen sofort nach der Beendigung in normalen Zustand zurückgekehrt.

Schlussfolgerung: Die Verzögerung den BERA-Wellen zeigt, dass die elektromagnetische Strahlung von Mobiltelefonen schädlich für die Gesundheit und besonders für den Gehörgang und Zentralen Nervensystem sein kann.

Unterstützt durch: HNO-Prof. Dr. med. Georgios Velegakis