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81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Neues statistisches Analyseverfahren zur Bestimmung otoakustischer Emission (DPOAE) im Hochtonbereich bis 18.~kHz und mögliche Anwendung

Meeting Abstract

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  • corresponding author Dietmar Hecker - Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, Deutschland
  • Bernhard Schick - Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, Deutschland
  • C. Albert Bader - Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, Deutschland
  • Wolfgang Delb - Univ. HNO-Klinik, Abt. Phon./Päd., Mannheim, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod309

DOI: 10.3205/10hnod309, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod3092

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Hecker et al.
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Gliederung

Text

In der modernen klinischen Audiometrie sind objektive Messverfahren zur Feststellung von Hörstörungen unerlässlich. Neben den frühen

auditorisch evozierten Potentialen (FAEP) stellt die weniger zeitintensive Messung der otoakustischen Emission (OAE) ein hoch

entwickeltes Verfahren dar. Im klinischen Routinealltag hat sich wegen schlechter Signal--Rauschverhältnisse der Nachweis von DPOAE nur bis zu einem Primärton von 8~kHz etabliert. In eueren Arbeiten, z.B. Dreisbach et. al. 2006 wurden DPOAE bis zu einer Primärtonreizung von 16~kHz gemessen. Als Analysemethoden haben sich hierbei die Fouriertransformation des gemittelten Signals einzelner Zeitsequenzen bzw. die Mittelung der einzelnen Spektralantworten bewährt. Ausgehend von der Analyse stationärer, stochastischer

Leistungssignale definieren wir eine neue gefensterte Größe Φ. Erste Vergleiche zeigen einen deutlich besseren Signalrauschabstand im Vergleich zur bisher angewandten Methode. Durch diesen Ansatz sind otoakustische Emissionen auch im Hochtonbereich sicher nachweisbar. Auch bietet diese Technik eine neue objektive Beurteilung von Emissionsänderungen bei variierenden Rahmenparametern.