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81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Die Rolle von Oct-4 und das Verhalten von Oct-4-positiven Zellen unter in-vitro-Chemotherapie in Kopf-Hals-Karzinomen

Meeting Abstract

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  • corresponding author Stefan Reers - Klinik für HNO des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck, Deutschland
  • Ann-Christin Hagge - Klinik für HNO des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck, Deutschland
  • Ralph Pries - Klinik für HNO des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck, Deutschland
  • Barbara Wollenberg - Klinik für HNO des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod205

DOI: 10.3205/10hnod205, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod2053

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Reers et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Oct-4 (Octamer binding transcription factor 4, Oct-3/4) ist ein Transkriptionsfaktor aus der POU-Familie, der von pluripotenten embryonalen Stammzellen, von Keimzellen und von einigen Tumorzellen, nicht aber von entdifferenzierten Körperzellen exprimiert wird.

Methoden: Wir untersuchten Tumorgewebe von Patienten mit Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereiches (HNSCC) und Zelllinien mittels Immunhistologie, Durchflusszytometrie sowie Proteome Profiler Array auf embryonale Stammzellmarker (z.B. Oct-4) und potentielle Tumorstammzellmarker.

Ergebnisse: Mit den aufgeführten Methoden konnten wir eine Vielzahl von embryonalen Stammzellmarker, wie beispielsweise Oct-4, sowohl in soliden Tumoren als auch in HNSCC-Zelllinien identifizieren. Weiterhin führten wir mittels 5-Fluorouracil, Cisplatin und Paclitaxel eine in-vitro-Chemotherapie an verschiedenen HNSCC-Zelllinien durch und konnten, abhängig vom Letalitätsgrad, eine relative Zunahme von Oct-4 positiven Zellen beobachten.

Schlussfolgerungen: Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass nicht nur Oct-4 bei der Pathogenese von HNSCC-Tumoren eine Rolle spielt, sondern diese Zellen auch eine erhöhte Resistenz gegenüber vielen Chemotherapeutika besitzen.