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81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Transorale Resektion eines parapharyngealen fibrösen Tumors

Meeting Abstract

  • corresponding author Cihan Yüksel - HNO Homburg, Deutschland
  • Basel Al Kadah - HNO Homburg, Deutschland
  • Marc Weberpals - HNO Homburg, Deutschland
  • Bernhard Schick - HNO Homburg, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod095

DOI: 10.3205/10hnod095, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod0958

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Yüksel et al.
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Gliederung

Text

Tumore im Parapharyngealraum sind überwiegend gutartig. Hierbei sind Speicheldrüsentumore, wie das pleomorphe Adenom, die häufigsten Tumore. Diese können oft zu einer erheblichen Größe heranwachsen, bevor sie sichtbar bzw. symptomatisch werden (Eisbergtumor). Von besonderer Bedeutung für das operative Vorgehen ist die radiologische Bildgebung. Im vorliegenden Fall berichten wir über eine 22-jährige junge Frau mit einem unklaren parapharyngealen Tumor links (40x32x46mm) und die operative en bloc Entfernung dieser Raumforderung über einen isolierten transoralen Zugang. In der feingeweblichen Untersuchung stellte sich die Neoplasie als ein in toto resezierter solitärer fibröser Tumor dar. Über diesen operativen Zugang konnte ein entsprechend gutes ästhetisches Ergebnis für die Patientin erreicht werden. Bei der geringen postoperativen Morbidität ohne funktionelle Einschränkungen war eine entsprechend kurze stationäre Betreuung der Patientin erforderlich. Der transorale Zugang ist eine attraktive Option in der endoskopisch unterstützten Tumorresektion des Parapharyngealraumes. Das Vorgehen ist Teil der Bemühungen der sich weiter entwickelnden chirurgischen Techniken zur Behandlung von Raumforderungen unter Nutzung natürlicher Körperöffnungen.