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81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Verbesserter transoraler Zugang bei mikrochirurgischen Larynx- und Hypopharynxeingriffen durch Kombination eines offenen Laryngoskops mit der hochfrequenten supraglottischen jet ventilation

Meeting Abstract

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  • corresponding author Friedemann Pabst - HNO-Klinik Dresden-Friedrichstadt, Deutschland
  • Eckart Klemm - HNO-Klinik Dresden-Friedrichstadt, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod056

DOI: 10.3205/10hnod056, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod0568

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Pabst et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Transorale Eingriffe an Larynx und Hypopharynx sind aufgrund des minimalen Zugangstraumas und der guten funktionellen Ergebnisse zu operativen Standardprozeduren geworden. Nachteilig sind Beschränkungen in der Zugänglichkeit und Expositionsweite des Situs durch Tubus und geschlossene Laryngoskope.

Methoden: Vorgestellt wird die Kombination eines kommerziell verfügbaren offenen modularen Laryngoskops (FK-Laryngo-Pharyngoskop, Gyrus Medical GmbH) mit der tubuslosen supraglottischen jet ventilation. Ein neuentwickelter Adapter koppelt den Respirator zur superponierten hochfrequenten jet ventilation (TwinStream, Carl Reiner GmbH) an das Laryngoskop.

Ergebnisse: Die Methode wurde bisher angewendet bei benignen und malignen Larynx- und Hypopharynxneubildungen, glottiserweiternden und rekonstruktiven Larynxoperationen.

Schlussfolgerungen: Die Kombination eines offenen Laryngoskops mit der tubuslosen supraglottischen jet ventilation erzielt eine deutliche Erweiterung des Operationsgebietes mit einem kegelförmigen Zugangsweg und dadurch größeren Freiheitsgraden in der instrumentellen Zugänglichkeit. Weitere Vorteile sind eine realitätsnahe Darstellung der glottischen Verhältnisse (keine Verfälschung z. B. der Glottisweite durch liegenden Tubus) und ein problemloser intraoperativer Wechsel zwischen konventioneller und Laserchirurgie.