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80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

20.05. - 24.05.2009, Rostock

Muköse und submuköse venöse Malformationen des oberen Aerodigestivtraktes – eine retro- und prospektive Untersuchung

Meeting Abstract

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  • corresponding author Behfar Eivazi - HNO-Universitätsklinik, Marburg
  • Susanne Wiegand - HNO-Universitätsklinik, Marburg
  • Jochen A. Werner - HNO-Universitätsklinik, Marburg

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Rostock, 20.-24.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09hnod467

DOI: 10.3205/09hnod467, URN: urn:nbn:de:0183-09hnod4670

Veröffentlicht: 17. April 2009

© 2009 Eivazi et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Muköse und submuköse venöse Malformationen manifestieren sich als eine oberflächliche livide Verfärbung oder imponieren als ein stark vaskularisierter Tumor. Ist der obere Aeodigestivtrakt betroffen, so kann in Abhängigkeit von der Größe, Ausdehnung und Lokalisation diese behandlungsbedürftig sein. Die Klinik erstreckt sich von Dysphagie, Dyspnoe, Dysphonie bis hin zu rezidivierenden Blutungen oder rein ästhetischer Beeinträchtigung. Behandlungsoptionen bestehen in Sklerosierung, konventioneller Chirurgie, Lasertherapie oder einer Kombination o.g. Therapieformen.

Patienten und Methode: Die Daten von 51 Patienten (w:33, m:18; MW 36,3J) wurden analysiert. Rekrutierungszeitraum vom 01.07.2001 – 30.09.2008, Follow-up 2 Mo. – 7 Jahre.

Ergebnisse: Die anatomische Lokalisation: Ober- oder Unterlippe 20, Zunge 16, Zungengrund 3, Uvula sowie weicher und harter Gaumen 6, Oropharynx 8, Hypopharynx und Larynx 8, Vestibulum oris 3, Wangenschleimhaut 4. Bei 15 Patienten waren multiple Regionen betroffen. 14/51 Patienten waren bei der Erstvorstellung bereits vorbehandelt.

Behandlung erfolgte mittels Nd:YAG-Laser in 37/51 Fällen, CO2-Laserresektion oder konventionell-chirurgische Resektion in 6/51 Fällen, kombinierte Nd:YAG-Lasertherapie und Chirurgie 5/51, in 2/51 Fällen wurde eine Sklerosierung mit einer Nd:YAG-Lasertherapie kombiniert. Bei 32/51 Patienten war eine einzige Therapiesitzung mit dem Nd:YAG-Laser ausreichend.

Schlussfolgerung: Die Entscheidung über die optimale Therapieform hängt insbesondere von der Größe und der Ausdehnung des Befundes ab. Die Behandlung mit dem Nd:YAG Laser nimmt gerade bei der Behandlung von venösen Malformationen des oberen Aerodigestivtraktes in der klinischen Routine eine zentrale Stellung ein.