gms | German Medical Science

80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

20.05. - 24.05.2009, Rostock

Operative Therapie bei Tullio-Phänomen

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

  • corresponding author Josefin Prescher - Helios Klinikum Berlin Buch – HNO-Klinik, Berlin
  • Sebastian Schütze - Helios Klinikum Berlin Buch – HNO-Klinik, Berlin
  • Marc Bloching - Helios Klinikum Berlin Buch – HNO-Klinik, Berlin

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Rostock, 20.-24.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09hnod280

DOI: 10.3205/09hnod280, URN: urn:nbn:de:0183-09hnod2808

Veröffentlicht: 17. April 2009

© 2009 Prescher et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Einleitung: In der Differenzialdiagnostik des Schwindels ist das Tullio-Phänomen als akustisch auslösbare Gleichgewichtsstörung eine eher seltene Ursache, doch gerade wegen der operativen Therapiemöglichkeiten ein besonders interessanter Aspekt.

Methoden: Wir beschreiben einen aktuellen Fall inklusive operativer Therapie und der postoperativen Befundkonstellation. Zusätzlich führten wir eine Literaturrecherche durch, deren Ergebnisse aufgearbeitet und dargestellt werden.

Ergebnisse: Nach Ausschluß anderer möglicher Ursachen verblieb bei diesem Patienten mit Tullio-Phänomen die Verdachtsdiagnose des hypermobilen Steigbügels, welcher operativ durch Mobilitätseinschränkung durch den Versuch der provozierten Vernarbung im Bereich der ovalen Nische versorgt wurde. Die vorgestellte Operation konnte die Symptomatik abstellen und gleichzeitig eine postoperative Schallleitungsschwerhörigkeit vermeiden.

Schlussfolgerung: Eine die Beweglichkeit des Stapes einschränkende Operation sollte eine Schallleitungsschwerhörigkeit möglichst vermeiden.