gms | German Medical Science

80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

20.05. - 24.05.2009, Rostock

Ambulante Betreuung tracheotomierter Patienten – eine gemeinsame Aufgabe des HNO-Arztes und des Pflegedienstes – Vorstellung der Situation in Cottbus

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Rostock, 20.-24.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09hnod211

DOI: 10.3205/09hnod211, URN: urn:nbn:de:0183-09hnod2111

Veröffentlicht: 17. April 2009

© 2009 Immer.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

In Cottbus werden z.Zt. ca. 160 tracheotomierte Patienten regelmäßig ambulant durch niedergelassene HNO-Ärzte betreut.

In dem Beitrag wird beginnend mit der Analyse des Patientengutes hinsichtlich der Grunderkrankungen, der Art des Tracheostomas, der Art der Trachealkanüle und des Zeitraumes seit der Tracheostomaanlage die aktuelle Situation erläutert. Bei der Beschreibung der beobachteten Komplikationenen um das Tracheostoma sowie deren Managment wird deutlich das die regelmäßige Präsenz des HNO-Arztes sinnvoll ist.

Schließlich wird auf die Möglichkeiten, Chancen und Grenzen der Delegation von Tätigkeiten rund um das Tracheostoma an Pflegefachkräfte eingegangen. Hier ist ein fundiertes Weiterbildungsangebot und ein intensiver Erfahrungsaustausch nötig, der in Cottbus durch einen jährlich durchgeführten, jeweils themenbezogenen Trachostoma-Workshop sichergestellt wird. So erleben wir einen Weg des Wandels in Cottbus hin zur vermehrten Delegation von Aufgaben.