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79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

30.04. - 04.05.2008, Bonn

Asthmaspray zur Therapie von Riechstörungen – eine Pilotstudie

Meeting Abstract

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  • corresponding author Franca Fleiner - Charite Berlin, HNO, Berlin
  • Önder Göktas - HNO/Charite, Berlin

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Bonn, 30.04.-04.05.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08hnod459

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2008/08hnod459.shtml

Veröffentlicht: 22. April 2008

© 2008 Fleiner et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die topische Beclomethasontherapie mit Gaben von 50 µg pro Sprühstoß ist bekannt für die Therapie der Polyposis nasi. Wir haben untersucht, ob mittels höherer Dosen (250 µg/Sprühstoß) eine Verbesserung des Riechvermögens bei Patienten mit An- oder Hyposmie unterschiedlicher Genese erzielt werden kann.

Material/Methoden: 16 Patienten (11 Frauen, 5 Männer) im Alter von 54,8±9,1 Jahren mit Riechstörungen unterschiedlicher Ätiologie (7 postviral/4 sinunasal/5 idiopathisch) und Dauer (2–120 Monate, Mittelwert 28±28,6 Monate) konnten in die Studie eingeschlossen werden. Sie erhielten Beclomethason 250 µg ortonasal mittels eines Sprühaufsatzes über einen Zeitraum von 4 Wochen. Hierzu wurde über Endoskopie der Abstand Naseneingang- Riechspalte gemessen und am Sprühaufsatz markiert. Jeweils zu Beginn und nach 4 Wochen wurde das Riechvermögen mittels SDI-Score ermittelt.

Ergebnisse: Es zeigte sich eine signifikante Verbesserung des Riechvermögens (0: 12,3±8; 4: 16,2±9) um 3,9 SDI-Punkte (95%-CI: -0,034; 7,8; p=0,027). Hinsichtlich der Genese, des Alters, der Dauer oder des Geschlechts konnten keine signifikanten Unterschiede nachgewiesen werden.

Schlussfolgerung: Beclomethason in höherer lokaler Dosierung und genauerer Applikation bewirkt eine signifikante Verbesserung des Riechvermögens bei Patienten mit An- und Hyposmie