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79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

30.04. - 04.05.2008, Bonn

Berliner Erfahrungen mit der Rundfensterankopplung bei der Versorgung mit der Vibrant Soundbridge

Meeting Abstract

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  • corresponding author Friederike Göpel - HNO-Abteilung, Unfallkrankenhaus Berlin, Berlin
  • Ingo Todt - HNO-Abteilung, Unfallkrankenhaus Berlin, Berlin
  • Arneborg Ernst - HNO-Abteilung, Unfallkrankenhaus Berlin, Berlin

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Bonn, 30.04.-04.05.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08hnod340

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2008/08hnod340.shtml

Veröffentlicht: 22. April 2008

© 2008 Göpel et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die Versorgung mit dem implantierbaren Hörsystem Vibrant Soundbridge stellt mit einem Erfahrungszeitraum von mehr als 10 Jahren das ausgereifteste System der Mittelohrimplantate in der klinischen Praxis dar. Initial für die reine Schallempfindungsstörung entwickelt, ergeben sich aufgrund der neuen Formen der Ankopplung des Floating mass transducers (FMT) an das runde Fenster neue Indikationen für die Versorgung mit diesem System. So können nun auch Patienten mit kombinierter Schwerhörigkeit von diesem System profitieren.

Methode: Wir berichten über unsere Erfahrungen mit der Vibrant Sound Bridge-Versorgung unter Ankopplung an die Rundfenstermembran anhand von 10 Patienten unter Berücksichtigung spezifischer Indikationskriterien.

Ergebnisse: Die gemachten Erfahrungen zeigen, dass eine funktionelle Verstärkung über einen Schluss des Air bone gaps hinaus zuverlässig zu erreichen ist.

Schlussfolgerung: Die neuen Formen der Ankopplung des FMT erscheinen als eine sinnvolle Ergänzung der bereits vorhandenen Möglichkeiten der Hörverbesserung. Vorab sollte immer eine kritische Abwägung gegenüber anderen Systemen erfolgen.