gms | German Medical Science

78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2007, München

Vergleich der Ergebnisse von Polygraphie bei Patienten mit Schlafapnoesyndrom und Rhonchopathie

Meeting Abstract

  • corresponding author Peter Kamenetzki - HNO-Klinik, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
  • Omid Majdani - HNO-Klinik, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
  • Martin Leinung - HNO-Klinik, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
  • Thomas Lenarz - HNO-Klinik, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. München, 16.-20.05.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnod588

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2007/07hnod588.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2007

© 2007 Kamenetzki et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Zur Sicherung der Aussagekraft der Polygraphie, die ein unabdingbarer Teil zur Stufendiagnostik der schlafbezogenenen Atemstörungen ist, sollten die erhobenen Rohdaten immer manuell überprüft werden. Aber wie die praktische Erfahrung zeigt, wird sich immer häufiger bei Bewertung der Polysomnographieergebnisse nur auf die automatische Auswertung verlassen. Andererseits wird auch immer häufiger in verschiedenen Werbematerialien eine Qualität der automatischen Auswertung postuliert, die mit der manuellen Auswertung durchaus vergleichbar sei.

Wir haben 30 Patienten untersucht, die zuerst polygraphisch mit Hilfe des Sleep doc Apnoe-Screening-Gerätes und dann im Schlaflabor mit Hilfe des Polysomnographen der Fa. Weinmann untersucht wurden. Die polygraphische Untersuchung wurde automatisch und manuell ausgewertet. Alle Auswertungen (Polygraphie u. Polysomnographie) wurden von derselben Person durchgeführt.

Die Ergebnisse der automatisch ausgewerteten Polygraphien zeigten in der Regel große, meistens klinisch und therapeutisch relevante Unterschiede zu den Polysomnographieergebnissen. Dagegen waren die Ergebnisse des Apnoescreenings, die manuell ausgewertet wurden, in der Regel durchaus vergleichbar mit den Ergebnissen der stationär durchgeführten Polysomnographien.

Die visuelle bzw. manuelle Auswertung der Ergebnisse der kadiorespiratorischen Polygraphie trotz neuer Software und neuer fortgeschrittener Schlafapnoescreening-Systeme gehört zum Goldstandart und sind unabdingbarer Teil der Stufendiagnostik schlafbezogener Atemstörungen.